Magie des Monsuns

  • Leopard in Yala National Park, Sri Lanka. Vergrößern
    Leopard in Yala National Park, Sri Lanka.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Paul Williams
  • Kamel auf dem Kamelmarkt von Pushkar, Rajasthan, Indien. Vergrößern
    Kamel auf dem Kamelmarkt von Pushkar, Rajasthan, Indien.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Alison Tunniclif
  • Wüstenfüchse. Vergrößern
    Wüstenfüchse.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC
  • Elefanten auf der Suche nach dem zurückweichendem Wasser. Vergrößern
    Elefanten auf der Suche nach dem zurückweichendem Wasser.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Nick Lyon
  • Hirschziegenantilope, Velavadar National Park, Indien. Vergrößern
    Hirschziegenantilope, Velavadar National Park, Indien.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC
  • Leopard in Yala National Park, Sri Lanka. Vergrößern
    Leopard in Yala National Park, Sri Lanka.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Nick Lyon
  • Raubvögel auf der Jagd nach Wellensittichen. Vergrößern
    Raubvögel auf der Jagd nach Wellensittichen.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Paul Williams
  • Schwärme von Wellensittichen versammeln sich um die Wasserlöcher in Australien. Vergrößern
    Schwärme von Wellensittichen versammeln sich um die Wasserlöcher in Australien.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Paul Williams
  • Aasgeier in Preah Vihear, Kambodscha. Vergrößern
    Aasgeier in Preah Vihear, Kambodscha.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Barrie Britton
  • Bartschwein auf der Suche nach Nahrung, in Borneo. Vergrößern
    Bartschwein auf der Suche nach Nahrung, in Borneo.
    Fotoquelle: ZDF/ORF/BBC/Paul Williams
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Magie des Monsuns

3sat
Heute
16:05 - 16:50
Folge 3, Im Bann der Dürre


Monsun ist nicht gleich Regen. Das Wetterphänomen hat noch ein Gesicht: die langen Phasen der Dürre. Die Dokumentation zeigt, wie der Monsun das Dasein der Tier - und Pflanzenwelt bestimmt. In dieser Zeit sorgt der Monsun etwa in Australien für verheerende Brände, weiter nördlich, in Asien, stellen Tier - und Pflanzenwelt ihren Lebenszyklus gänzlich auf den Monsun ein. Alle Lebewesen müssen in dieser Phase ihre Ausdauer unter Beweis stellen. Sehr gut angepasst an die erschwerten Bedingungen während der Dürreperiode sind die wilden Wellensittiche in Australien. In der Mitte des fünften Kontinents, dem Lebensbereich der kleinen grün-gelben Vögel, herrscht fast durchgängig Trockenheit. Nur sehr selten dringen Regenfälle bis dorthin vor. Nahrung finden die Wellensittiche in nährstoffreichen Samen. Um ihren Durst zu stillen, müssen sie weite Strecken zurücklegen. Zu Tausenden suchen sie dabei nach künstlichen Wasserlöchern. Wellensittiche, aber auch andere Vögel oder etwa Kängurus, werden von den Oasen in der Wüste, die zumeist Nutztieren als Tränke dienen sollen, schier magnetisch angezogen. Die Präsenz der Sittiche lockt aber auch Fressfeinde an: Es sind Falken, die in den Schwärmen nach Beute jagen. Das nasse Vergnügen ist für die Wellensittiche daher nicht ohne Gefahr. Ebenfalls nicht ungefährlich sind Dürre und Hitze für die Hirschziegenantilopen Indiens. Im Gegensatz zu den meisten Tieren weicht diese Antilopenart der stechenden Sonne nicht aus - stattdessen veranstalten die jungen Böcke mit dem teils schwarz gefärbten Fell in der Gluthitze ein besonderes Schauspiel: Nur wenn es ihnen gelingt, einen kleinen Streifen Grasland in der prallen Sonne gegen Konkurrenten zu verteidigen, haben sie auch Aussicht auf Paarung. In der brütenden Hitze, für die ebenfalls der Monsun verantwortlich ist, stehen sich die rivalisierenden Böcke gegenüber. Es geht bei diesen Kämpfen jedoch nicht nur um das Vorrecht auf die Antilopenweibchen - es geht genau genommen um Leben und Tod. Denn zusätzlich zu den Rivalen müssen sich die Böcke vor einer weiteren Gefahr in Acht nehmen: vor indischen Wölfen. Diese observieren gelassen das Wetteifern der Böcke - und halten Ausschau nach verletzten oder erschöpften Tieren.


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