Marcel Duchamp

  • Marcel Duchamp im Museum of Modern Art, 1961: Wer das "Fahrrad-Rad" zum ersten Mal sieht, muss sich unmittelbar die Frage stellen: "Warum ist es da? Warum ist es Kunst? " Dieser Gedanke bildet im Grunde den Kern aller Arbeiten von Duchamp. Vergrößern
    Marcel Duchamp im Museum of Modern Art, 1961: Wer das "Fahrrad-Rad" zum ersten Mal sieht, muss sich unmittelbar die Frage stellen: "Warum ist es da? Warum ist es Kunst? " Dieser Gedanke bildet im Grunde den Kern aller Arbeiten von Duchamp.
    Fotoquelle: ZDF
  • Bradley Bailey: "Er ist der ultimative Nonkonformist und kann sich nicht einmal an sich selbst anpassen. (...…) Er glaubt sogar, dass man gegen sich rebellieren muss, um kreativ zu bleiben." Vergrößern
    Bradley Bailey: "Er ist der ultimative Nonkonformist und kann sich nicht einmal an sich selbst anpassen. (...…) Er glaubt sogar, dass man gegen sich rebellieren muss, um kreativ zu bleiben."
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  • Marcel Duchamp akzeptierte schließlich den Erfolg am Ende seines Lebens. Aber Ruhm, den sich jeder junge Künstler wünscht, war ihm nie wichtig gewesen. Vergrößern
    Marcel Duchamp akzeptierte schließlich den Erfolg am Ende seines Lebens. Aber Ruhm, den sich jeder junge Künstler wünscht, war ihm nie wichtig gewesen.
    Fotoquelle: ZDF
  • Jeff Koons: "Duchamp zeigte uns, wozu wir in der Lage sind. Wir können unser Leben komplett neu gestalten. Erfahrungen machen, die wir für unmöglich hielten. Die aber möglich sind!" Vergrößern
    Jeff Koons: "Duchamp zeigte uns, wozu wir in der Lage sind. Wir können unser Leben komplett neu gestalten. Erfahrungen machen, die wir für unmöglich hielten. Die aber möglich sind!"
    Fotoquelle: ZDF
Kultur, Künstlerporträt
Marcel Duchamp

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 12/06 bis 12/07
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
arte
Mi., 12.06.
22:00 - 22:55
Die Kunst des Möglichen


"Marcel Duchamp - Die Kunst des Möglichen" ist mehr als ein Biopic, das die Lebensgeschichte eines der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts erzählt. Die Dokumentation erkundet die Möglichkeiten in jedem Kunstprojekt und zeigt Duchamps Einfluss auf zeitgenössische bildende Künstler, Grafikdesigner, Filmemacher, Musiker und Technologien. Das ein Kunstwerk kopiert werden konnte,, dass diese Arbeiten, auch wenn es sich dabei um Kopien oder Replikate handelte, eigenständige Kunstwerke sind, diese Idee führte Duchamp systematisch in die Kunstwelt des 20. Jahrhunderts ein . Aus dieser Kunstauffassung wurden die Installationskunst, Happenings, Performancekunst und die Körperkunst geboren - alles Formen, die für uns heute selbstverständlich sind. Duchamp war die Urquelle für viele moderne künstlerische Ausdrucksformen. Für seine berühmten Readymades wählte Duchamp ein Objekt - das wirklich alles sein konnte - und machte es, ungeachtet seiner Form, seiner Farbe, zur Kunst: So entstand mittels eines "Objet trouvé" etwa sein berühmtes "Fahrrad-Rad" (1913) oder "Die Fontäne" (1917), sein bekanntes Urinal, das zu einer Kontroverse um den Kunstbegriff führte. Durch und in seiner Arbeit wirft Duchamp die Frage auf: "Was ist Kunst?" und weist damit zukünftigen Künstlern einen Weg, ihre Kreativität quasi grenzenlos zu erweitern. Wer war der Ausnahmekünstler Marcel Duchamp? Welche sind seine einflussreichsten Arbeiten und warum waren sie wichtig? Was ist Duchamps bleibendes Vermächtnis und wie prägen seine Arbeiten und Ideen unsere Gegenwart und Zukunft? Antworten geben seltene Interviewsequenzen mit Duchamp selbst, sowie namhafte Experten und Künstler wie Francis Naumann, Michael R. Taylor, Jeff Koons, Thierry de Duve, Paul Matisse, Joseph Kosuth, Edward Ruscha.


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