Mein Name sei Altmann

  • Klaus Barbie als SS-Offizier Vergrößern
    Klaus Barbie als SS-Offizier
    Fotoquelle: WDR
  • Klaus Barbie (li.) mit seinem LeibwŠchter und SekretŠr Alvaro de Castro (re.) Vergrößern
    Klaus Barbie (li.) mit seinem LeibwŠchter und SekretŠr Alvaro de Castro (re.)
    Fotoquelle: WDR
  • Klaus Altmann mit Vertretern der Transmaritima Boliviana. Die Veršffentlichung dieses Fotos fŸhrte spŠter zur Identifizierung von Barbie. Vergrößern
    Klaus Altmann mit Vertretern der Transmaritima Boliviana. Die Veršffentlichung dieses Fotos fŸhrte spŠter zur Identifizierung von Barbie.
    Fotoquelle: WDR
  • Ein franzšsisches Fahndungsfoto von Klaus Barbie aus dem Jahr 1948 Vergrößern
    Ein franzšsisches Fahndungsfoto von Klaus Barbie aus dem Jahr 1948
    Fotoquelle: WDR
Report, Dokumentation
Mein Name sei Altmann

Infos
Online verfügbar von 22/01 bis 22/04
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
arte
Mi., 23.01.
01:00 - 01:55
Das zweite Leben eines Kriegsverbrechers


Der Mann, der in 26 "Episoden" auf 180 Seiten die Stationen seines Lebens nachzeichnet, blickt auf eine gespenstische Laufbahn zurück: Auch nach dem Krieg hat Klaus Barbie in seiner neuen Heimat Bolivien sein verbrecherisches Unwesen fortgesetzt. Eingebettet in ein Netzwerk alter Nazis, gedeckt von westlichen Geheimdiensten, hat er unbehelligt eine zweite Karriere als Foltermeister, Agent und Betrüger im Dienst brutaler Militärdiktatoren, skrupelloser Drogenbarone und internationaler Waffenhändler machen können. Auch als er seine Biografie für seinen Anwalt Jacques Vergès niederschreibt, zeigt er keine Reue. Damit sind die Aufzeichnungen Barbies ein Zeitdokument, das wie kaum ein anderes den Blick in die Psyche eines gewissenlosen Erfüllungsgehilfen ermöglicht. Darüber hinaus ermöglichen nun - zum Teil auf die Veranlassung der Autoren hin - erstmals freigegebene Unterlagen die detaillierte Darstellung von Barbies Aktivitäten im Dienst seiner verschiedenen Auftraggeber. Dabei wird die Skrupellosigkeit alliierter und deutscher Nachrichtendienste bei der Rekrutierung ehemaliger Kriegsverbrecher deutlich. Außerdem kann erstmals das internationale Netzwerk alter und neuer Nazis, in dem Barbie eine Schlüsselrolle gespielt hat, aufgezeigt werden. Dazu gehören auch bisher unbekannte, aber nun konkret belegbare Pläne eines faschistisch-terroristischen Netzwerks, Klaus Barbie aus seinem Gefängnis in Lyon zu befreien. Die Filmemacher Peter F. Müller und Michael Mueller haben sich in Deutschland, Frankreich und Bolivien auf die Spuren von Klaus Barbie begeben. In ihrem Dokumentarfilm zeichnen sie eine erstaunliche und beschämende Facette der internationalen Nachkriegsgeschichte.


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