Mein schönes Dorf in Ladakh, Indien

  • Während des großen Dorfumzugs Gotchak laufen die Pilger drei Tage und zwei Nächte lang in der Prozession. Vergrößern
    Während des großen Dorfumzugs Gotchak laufen die Pilger drei Tage und zwei Nächte lang in der Prozession.
    Fotoquelle: ARTE
  • Padma (re.) und ihre Schwester Kaskeet (li.) Vergrößern
    Padma (re.) und ihre Schwester Kaskeet (li.)
    Fotoquelle: ARTE
  • Zu Hause in Gya hilft Padma, wo sie kann; so auch der Großmutter beim Haarewaschen. Vergrößern
    Zu Hause in Gya hilft Padma, wo sie kann; so auch der Großmutter beim Haarewaschen.
    Fotoquelle: ARTE
Report, Auslandsreportage
Mein schönes Dorf in Ladakh, Indien

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 23/09 bis 23/10
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2016
arte
So., 23.09.
08:40 - 09:05


Wie andere Kinder auch, geht die zwölfjährige Padma zur Schule oder verbringt ihre Zeit damit, ihrer Familie im Haushalt zu helfen. Doch die Besonderheit ist, dass Padma aus dem in 4.300 Meter Höhe gelegenen Dorf Gya in der nordindischen Region Ladakh kommt, wo ein ganz anderes Alltagsleben herrscht als in Europa. Um zu ihrer Schule zur gelangen, muss Padma nämlich 72 Kilometer mit dem Bus fahren. Dort besucht sie gemeinsam mit ihrer Schwester Kaskeet ein Internat, wo sie manchmal bis zu zwei Monate am Stück bleibt, ohne ihre Familie zu sehen. Wenn Padma und Kaskeet zu Hause in Gya sind, sind sie immer bereit zu helfen: der Großmutter beim Haarewaschen, der Mutter beim Pferdefüttern, dem Vater, wenn er "Steinflaggen" auf dem Dach anbringt, und den Dorfbewohnern, wenn im Frühjahr die Feldarbeiten anfangen. In diesem Jahr beschließen die beiden Schwestern, zum ersten Mal beim großen Dorfumzug Gotchak mitzumachen. Dafür bekommen sie extra schulfrei. Drei Tage und zwei Nächte lang bewegt sich die Prozession voran. Die Pilger verbeugen sich ständig, um allen empfindsamen Wesen Frieden und Harmonie zu bringen. Die beiden Mädchen sind die Jüngsten und werden von allen für ihr Durchhaltevermögen bewundert: Selbst wenn sie vor Erschöpfung fast nicht mehr können, geben sie nicht auf, denn eine solche Herausforderung zu meistern, ist für sie das größte Glück.


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