Peter Zierler, junger Familienvater in einem beschaulichen südwestdeutschen Städtchen, arbeitet beim Waffenhersteller HSW wie schon sein Vater und die meisten seiner Freunde. Fest verwurzelt in der HSW-Familie, sind Herstellung und Vertrieb von Waffen für Peter eine unhinterfragte Selbstverständlichkeit. Peters Chef Alexander Stengele ist gerade zum Vertriebschef der Firma befördert worden, er genießt das Vertrauen des Geschäftsführers Heinz Zöblin und hat aktuell die Aufgabe, Militär und Polizei in Mexiko von der neuesten Generation der HSW-Waffen zu überzeugen. Als Begleitung von Alex bekommt Peter die Chance, mit nach Mexiko zu reisen, wo er als hervorragender Schütze eindrucksvoll die Qualitäten eines neuen Gewehrs vorführt. Vor Ort ist der Deutsche Otto Lechner für die Firma im Einsatz, durch ihn lernt Peter die Taktiken im Auslandsgeschäft kennen: die Bedeutung der Beziehungen zur deutschen Botschaft, die Kontaktpflege in die Generalität und die entsprechenden Ministerien in Mexiko Stadt. Tatsächlich gelingt es den HSW-Mitarbeitern, einen großen Deal für ihre Firma einzufädeln. Daheim in der Firmenzentrale herrscht darüber große Zufriedenheit. Allerdings genügt Mexiko wegen der Menschenrechtsverletzungen nicht den Anforderungen des deutschen Kriegswaffenkontrollgesetzes, das Geschäft droht zu scheitern. Erst als die Firma mit den Behörden still und heimlich die Übereinkunft trifft, diejenigen Provinzen, in denen der mexikanische Drogenkrieg am heftigsten tobt, von der Lieferung auszunehmen, wird der Export genehmigungsfähig und das Mexiko-Geschäft perfekt. Um die Anwender zu schulen, reisen Alex und Peter ein zweites Mal nach Mexiko. Auch in eigentlich gesperrten Provinzen werden sie tätig. Diese Reise ist für den jungen Waffenexperte ein Schock. Peter erlebt, wie tödlich hier Realität sein kann und dass die von seiner Firma gelieferten Waffen dabei zum Einsatz kommen. Bei einer Demonstration von oppositionellen Studenten eskaliert die Situation zwischen den Demonstranten und der überaus nervösen Polizei. Fassungslos beobachtet Peter, wie Schüsse fallen. Eine junge Frau wird mit einem HSW-Gewehr erschossen und stirbt noch auf der Straße. Peter ist tief verunsichert. Auch weil seine Kollegen Alex und Otto Lechner seinen Schrecken nicht teilen. Nur mit großer Mühe kann er seinen Einsatz in Mexiko hinter sich bringen. Zurück in Deutschland lässt Peter das Erlebte nicht mehr los. In der Firma will niemand seine Einwände hören. Stattdessen versuchen Alex Stengele und Geschäftsführer Zöblin, ihn wieder auf Kurs zu bringen. Doch Peter kann nicht mehr zurück, auch wenn er und seine Frau Maria dadurch ein Eheproblem bekommen und im Ort zu Ausgestoßenen werden. Von HSW kommt ein Abfindungsangebot, das mit einer Schweigeverpflichtung und einer exorbitanten Vertragsstrafe verbunden ist. Peter lehnt ab. Ein Friedensaktivist wird sein Verbindungsmann, der ihm auch hilft, seine Familie in Sicherheit zu bringen. Der Staatsanwalt nimmt Ermittlungen auf. Daraufhin gerät Alex als Peters unmittelbarer Vorgesetzter in der Firma unter massiven Druck. Als man ihn für die illegalen Exporte nach Mexiko verantwortlich macht, ist auch er bereit, sich gegen HSW zu positionieren. Für die Staatsanwaltschaft werden sie zu wertvollen Zeugen. Aber das Leben von Peter und seiner Familie wird nie wieder dasselbe sein. Deutsche Waffen tauchen in vielen Krisengebieten der Welt auf, entgegen den angeblich restriktiven staatlichen Kontrollmechanismen. Im Zentrum der Kritik stehen deutsche Waffenfirmen. Der Thriller "Meister des Todes" greift diese Thematik auf und erzählt von einer solchen Firma. Die Geschichte des Films ist fiktiv, wenn auch inspiriert durch aktuelle Recherchen.