Menschen hautnah

  • Lennert und Omar (v.l.n.r.) leben der Wohngruppe auf dem Ponton. Vergrößern
    Lennert und Omar (v.l.n.r.) leben der Wohngruppe auf dem Ponton.
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    Einmal pro Woche: Besprechung in der Wohngruppe
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    Auf dem alten Ponton mitten im ehemaligen Hamburger Freihafen wollen die Jungs ihr Leben wieder auf die Reihe kriegen
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    Siggi und Omar, Zwei Bewohner der Wohngruppe auf dem Ponton.
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    Betreuer Tom (rechts) leitet die Wohngruppe
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Report, Gesellschaft und Soziales
Menschen hautnah

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
WDR
Do., 20.09.
22:40 - 23:25


Die zwei alten Pontons mitten im ehemaligen Hamburger Freihafen sind umgeben von Containerkränen und Schleusen. Hier wohnen Omar, Siggi und Lennert, drei von insgesamt sechs Jugendlichen zwischen 15 und 18, die in der Wohngruppe Ponton ihr Leben wieder auf die Reihe kriegen möchten. Eine letzte Chance, um nicht doch abzurutschen. Eine letzte Chance auf einen Schulabschluss. Auf ein Leben auf eigenen Füßen. Werden sie sie nutzen? Auf der Veranda eines der Pontons hängt ein Boxsack, ihn soll die oft tiefsitzende Aggression der Jungs treffen, nicht Andere, wie so oft in der Vergangenheit. "Lennert! Aufräumen! Jetzt!" ruft eine Stimme. Lennert wohnt seit etwa einem Jahr hier. Wie die anderen Bewohner kommt er aus schwierigen Verhältnissen. Viele mussten schon als kleine Kinder Gewalt, Alkohol und andere Drogen in der Familie erleben. Die meisten der Jungs haben schon mehrere Hilfseinrichtungen hinter sich. Und in der Schule waren Omar, Siggi, Lennert und die anderen seit Monaten oder gar Jahren nicht mehr. Manchmal ist Aufstehen am Morgen schon ein Erfolg. Tom Ricks, einer der Leiter der Gruppe, ist ein erfahrener Intensivpädagoge. Er weiß, dass es dauert, bis Omar es schaffen wird, selbständig, regelmäßig und rechtzeitig für die Schule aufzustehen. Geduldig unterstützt er Siggi bei der Suche nach einem Fußballverein, damit er Stabilität in einem neuen Hobby finden kann. Allen drei Jungs gemeinsam ist der Entschluss, in der Wohngruppe auf dem Ponton dem Teufelskreis aus Schulschwänzen, Drogen und Gewalt zu entkommen. Doch es ist ein langer Weg. Ihr sehnlichster Wunsch: Ein Hauptschulabschluss. Und später mal eine Frau und Kinder. Und ein eigenes Auto. Sechs Wochen lang konnten die "Menschen hautnah"-Autoren Bettina Zbinden und Max von Klitzing das Leben auf dem Ponton begleiten und erleben, ob die drei Jungs ihren Träumen näher gekommen sind. Ihre Dokumentation bietet einen tiefen Einblick in das Leben in der Wohngruppe mit seinem festen Abläufen, Regeln und Pflichten. Eine große Herausforderung für die drei Jungs, die aus ihrer Kindheit und Jugend bisher kaum Grenzen kennen. Ein Film über Siege und Niederlagen und das Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen.

Thema:

Das Leben auf die Reihe kriegen - Die Jungs vom Ponton

Die zwei alten Pontons mitten im ehemaligen Hamburger Freihafen sind umgeben von Containerkränen und Schleusen. Hier wohnen Omar, Siggi und Lennert, drei von insgesamt sechs Jugendlichen zwischen 15 und 18, die in der Wohngruppe Ponton ihr Leben wieder auf die Reihe kriegen möchten. Eine letzte Chance, um nicht doch abzurutschen. Eine letzte Chance auf einen Schulabschluss. Auf ein Leben auf eigenen Füßen. Werden sie sie nutzen? Auf der Veranda eines der Pontons hängt ein Boxsack, ihn soll die oft tiefsitzende Aggression der Jungs treffen, nicht Andere, wie so oft in der Vergangenheit. "Lennert! Aufräumen! Jetzt!" ruft eine Stimme. Lennert wohnt seit etwa einem Jahr hier. Wie die anderen Bewohner kommt er aus schwierigen Verhältnissen. Viele mussten schon als kleine Kinder Gewalt, Alkohol und andere Drogen in der Familie erleben. Die meisten der Jungs haben schon mehrere Hilfseinrichtungen hinter sich. Und in der Schule waren Omar, Siggi, Lennert und die anderen seit Monaten oder gar Jahren nicht mehr. Manchmal ist Aufstehen am Morgen schon ein Erfolg. Tom Ricks, einer der Leiter der Gruppe, ist ein erfahrener Intensivpädagoge. Er weiß, dass es dauert, bis Omar es schaffen wird, selbständig, regelmäßig und rechtzeitig für die Schule aufzustehen. Geduldig unterstützt er Siggi bei der Suche nach einem Fußballverein, damit er Stabilität in einem neuen Hobby finden kann. Allen drei Jungs gemeinsam ist der Entschluss, in der Wohngruppe auf dem Ponton dem Teufelskreis aus Schulschwänzen, Drogen und Gewalt zu entkommen. Doch es ist ein langer Weg. Ihr sehnlichster Wunsch: Ein Hauptschulabschluss. Und später mal eine Frau und Kinder. Und ein eigenes Auto. Sechs Wochen lang konnten die "Menschen hautnah"-Autoren Bettina Zbinden und Max von Klitzing das Leben auf dem Ponton begleiten und erleben, ob die drei Jungs ihren Träumen näher gekommen sind. Ihre Dokumentation bietet einen tiefen Einblick in das Leben in der Wohngruppe mit seinem festen Abläufen, Regeln und Pflichten. Eine große Herausforderung für die drei Jungs, die aus ihrer Kindheit und Jugend bisher kaum Grenzen kennen. Ein Film über Siege und Niederlagen und das Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen.



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