Menschen hautnah

  • Sven Lüdecke baut mit seinem Verein "little home" Wohnboxen für Obdachlose. Vergrößern
    Sven Lüdecke baut mit seinem Verein "little home" Wohnboxen für Obdachlose.
    Fotoquelle: WDR/Good Karma Productions
  • Sven Lüdecke und eine ehrenamtliche Helferin bringen ein Regal an der Wand an. Auf 3,20 Quadratmetern ist die mobile Wohnbox im Idealfall ein Übergang zu einer festen Wohnung. Vergrößern
    Sven Lüdecke und eine ehrenamtliche Helferin bringen ein Regal an der Wand an. Auf 3,20 Quadratmetern ist die mobile Wohnbox im Idealfall ein Übergang zu einer festen Wohnung.
    Fotoquelle: WDR/Good Karma Productions
  • Noch ist Sven Lüdecke bei jedem Hausbau selbst dabei und packt mit an. Vergrößern
    Noch ist Sven Lüdecke bei jedem Hausbau selbst dabei und packt mit an.
    Fotoquelle: WDR/Good Karma Productions
  • Sven Lüdecke (l) im Gespräch mit einem Obdachlosen. Die Häuser werden den Obdachlosen geschenkt. Danach trägt der Beschenkte die Verantwortung dafür. Vergrößern
    Sven Lüdecke (l) im Gespräch mit einem Obdachlosen. Die Häuser werden den Obdachlosen geschenkt. Danach trägt der Beschenkte die Verantwortung dafür.
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Report, Gesellschaft und Soziales
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Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
WDR
Do., 25.10.
22:40 - 23:25


"Ich frage mich oft, ob ich genauso gehandelt hätte, wenn mir alle Konsequenzen schon damals klar gewesen wären", sagt Sven Lüdecke (40). Und meint den kalten Wintertag 2016, an dem er nicht wegsah, als eine obdachlose Frau mit ihren Plastiktüten rüde aus einem Bahnhof entfernt wurde. Sven will helfen und spricht sie an. Schließlich baut er ihr, inspiriert von einer Idee aus den USA, aus Europaletten eine 3,2 Quadratmeter große, abschließbare und wetterfeste Unterkunft, ein eigenes Mini-Zuhause. Ehrenamtlich engagiert hatte sich Sven Lüdecke zuvor nie, sein Job als Fotograf für eine Hotelkette füllte ihn aus. Plötzlich aber stehen obdachlose Menschen bei ihm Schlange, die ihn ebenfalls um eine Wohnbox bitten. Und Sven Lüdecke hilft, unermüdlich. Baut ein kleines Team auf, gründet den Verein "little home". Nach kurzer Zeit bekommt er nicht nur Stress mit seinem Arbeitgeber, sondern auch mit seiner Lebensgefährtin, die ihn kaum noch zu Gesicht bekommt. Die Sorgen und Enttäuschungen durch die Probleme der Obdachlosen belasten ihn zusätzlich und dann sieht er sich plötzlich auch noch dem Vorwurf ausgesetzt, in seinem Verein seien angeblich Spendengelder veruntreut worden. Sven Lüdecke ist heillos überfordert und am Ende seiner Kräfte. Trotzdem will er nicht aufgeben: "Wir haben schon so viel erreicht. Ich stehe das durch."

Thema:

Wohnbox für Obdachlose - Nächstenliebe und ihr Preis

"Ich frage mich oft, ob ich genauso gehandelt hätte, wenn mir alle Konsequenzen schon damals klar gewesen wären", sagt Sven Lüdecke (40). Und meint den kalten Wintertag 2016, an dem er nicht wegsah, als eine obdachlose Frau mit ihren Plastiktüten rüde aus einem Bahnhof entfernt wurde. Sven will helfen und spricht sie an. Schließlich baut er ihr, inspiriert von einer Idee aus den USA, aus Europaletten eine 3,2 Quadratmeter große, abschließbare und wetterfeste Unterkunft, ein eigenes Mini-Zuhause. Ehrenamtlich engagiert hatte sich Sven Lüdecke zuvor nie, sein Job als Fotograf für eine Hotelkette füllte ihn aus. Plötzlich aber stehen obdachlose Menschen bei ihm Schlange, die ihn ebenfalls um eine Wohnbox bitten. Und Sven Lüdecke hilft, unermüdlich. Baut ein kleines Team auf, gründet den Verein "little home". Nach kurzer Zeit bekommt er nicht nur Stress mit seinem Arbeitgeber, sondern auch mit seiner Lebensgefährtin, die ihn kaum noch zu Gesicht bekommt. Die Sorgen und Enttäuschungen durch die Probleme der Obdachlosen belasten ihn zusätzlich und dann sieht er sich plötzlich auch noch dem Vorwurf ausgesetzt, in seinem Verein seien angeblich Spendengelder veruntreut worden. Sven Lüdecke ist heillos überfordert und am Ende seiner Kräfte. Trotzdem will er nicht aufgeben: "Wir haben schon so viel erreicht. Ich stehe das durch."



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