Metropolen von unten

  • Professor Alexander Bystrow, Leiter der Mosaikwerkstatt, hat bereits zahlreiche prachtvolle Wandmosaike für die unterirdischen Bahnhöfe St. Petersburgs gestaltet. Vergrößern
    Professor Alexander Bystrow, Leiter der Mosaikwerkstatt, hat bereits zahlreiche prachtvolle Wandmosaike für die unterirdischen Bahnhöfe St. Petersburgs gestaltet.
    Fotoquelle: MDR
  • In den Katakomben unter dem Peterhof-Schloss prüft Fontänenmeister Andrej Birjukow eines der unterirdischen Brunnensysteme. Vergrößern
    In den Katakomben unter dem Peterhof-Schloss prüft Fontänenmeister Andrej Birjukow eines der unterirdischen Brunnensysteme.
    Fotoquelle: MDR
  • Tierärztin Anna Kondratjewa bei der täglichen medizinischen Untersuchung der Eremitage-Katzen Vergrößern
    Tierärztin Anna Kondratjewa bei der täglichen medizinischen Untersuchung der Eremitage-Katzen
    Fotoquelle: MDR
Natur+Reisen, Stadtbild
Metropolen von unten

Infos
Online verfügbar von 08/09 bis 15/09
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
arte
So., 09.09.
01:55 - 02:40
St. Petersburg


Sankt Petersburg, die zweitgrößte Stadt Russlands, ist bekannt als das "Venedig des Ostens" mit imposanten, glänzenden Wahrzeichen wie der Auferstehungskirche, der Isaakskathedrale oder der Eremitage, einem der größten Museen der Welt. Doch kaum jemand ahnt, was sich unter der prachtvollen Metropole verbirgt. Es ist eine verborgene, manchmal magische Welt, mit eigenen Regeln und Herausforderungen. So kümmert sich die Tierärztin Anna Kondratjewa in den Katakomben der Eremitage um die dort hausenden Katzen, deren Vorfahren schon vor Jahrhunderten die Kunstwerke des Museums vor gefräßigen Ratten beschützt haben sollen. Mut und Abenteuerlust sind gefragt, wenn sich Michail, Nikolaj und Alexander, die sich selbst "Digger" nennen, auf ihre halblegalen Entdeckungstouren machen und verfallene Bunker und andere entlegene, unterirdische Ecken der russischen Metropole erkunden. Andere Bunker sind dagegen längst zu neuem Leben erwacht: Das "Griboedov" wurde vor 20 Jahren zu einem Musikclub umfunktioniert und gilt auch heute noch in der jungen Generation als In-Location. Dort darf man - fernab von staatlicher Kontrolle - laut sein und feiern, um am nächsten Morgen in der tiefsten und für viele auch der schönsten Metro der Welt mit Tausenden anderen Bürgern der Stadt wieder zur Arbeit zu fahren. Wer Sankt Petersburg wirklich verstehen will, muss es von unten betrachten.


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