Metropolis

  • Oben in den schönen Häusern und Gärten leben die Privilegierten der Megastadt der Zukunft: Metropolis. Unter ihnen auch Freder, der Sohn des Stadtgründers und Fabrikinhabers Joh Fredersen. Unter der Erde schuften die Werktätigen, in Dreck und Dunkelheit. Eines Tages macht Freder sich auf den Weg in die Unterwelt. Das ändert alles. Vergrößern
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    Fotoquelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
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    Fotoquelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Spielfilm, Komödie
Metropolis

Infos
[Bild: 16:9 ]
Originaltitel
Metropolis
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
1927
Altersfreigabe
6+
Kinostart
Do., 12. Mai 2011
DVD-Start
Do., 27. Oktober 2011
Tele 5
Do., 01.11.
15:40 - 18:30


Kritik: "Ein Muss für den Filmfan: ein überwältigender Science-Fiction-Blockbuster aus den 20er Jahren zeigt sich in restaurierter und rekonstruierter Fassung in bester und modernster Form." "Fritz Langs Stummfilmklassiker ist ein Meisterwerk der Filmästhetik und Meilenstein in der Geschichte des Science-Fiction-Films, der zugleich als Interpretation des Gesellschaftsbildes in der Weimarer Republik lesbar war. Mit außerordentlich großem Budget inszenierte Fritz Lang seine monströse Vision einer unmenschlichen, von Maschinen beherrschten Welt: Eine bemerkenswerte Tricktechnik, Komparsenmengen und überaus phantasievoll gestaltete, ausufernde Bauten verdichtet Lang zu einer bedrohlichen und revolutionären Optik." "Fritz Lang verbindet in seinem monumentalen Stummfilmepos mythisch-romantische Motive des deutschen Expressionismus mit technischer Utopie und politischer Spekulation. Filmästhetisch ein virtuos durchkomponiertes Licht- und Schattenspiel, das durch suggestiven Montagerhythmus und architektonische Phantasie fesselt; filmgeschichtlich ein früher Klassiker des Science-Fiction-Kinos; zeitgeschichtlich ein aufschlussreicher Kommentar zur Sozialpsychologie der Massengesellschaft der Weimarer Republik - auch wenn am Ende die gesellschaftlichen Widersprüche mit reaktionärem Pathos zugedeckt werden." Hintergrund: Der heute als Meilenstein der Filmgeschichte angesehene Science-Fiction-Film von Fritz Lang fand bei Zeitgenossen keinen Anklang. So schrieb der Simplicissimus: "Nimm zehn Tonnen Grausen, gieße ein Zehntel Sentimentalität darüber, koche es mit sozialem Empfinden auf und würze es mit Mystik nach Bedarf, verrühre das Ganze mit Mark und du erhältst einen prima Kolossalfilm." Oder der bekannte Science-Fiction-Autor H. G. Wells in der New York Times: "Ich habe letztens den albernsten Film überhaupt gesehen. Ich glaube nicht, dass es möglich ist, einen noch alberneren zu machen [...]. Er heißt 'Metropolis', stammt aus den großartigen Ufa-Studios in Deutschland, und man muss erwähnen, dass er enorme Produktionskosten verschlungen hat. Er präsentiert eine turbulente Konzentration aus fast jeder denkbaren Blödsinnigkeit, Klischee, Plattitüde und Chaos über den mechanischen Fortschritt und den Fortschritt im Allgemeinen, serviert mit einer Sauce von Sentimentalität [...]." Von der UFA als "eine Menschheitssinfonie von brausender Melodik und ehernem Rythmus" angekündigt, geriet der ursprünglich mit einem Budget von 1,6 Millionen Mark geplante, am Ende jedoch 6 Millionen teure Streifen zum finanziellen Fiasko.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Metropolis" finden Sie hier.


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Der Trailer zu "Metropolis"

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