Welche langfristigen Auswirkungen auf Europa bringt die "Merkel-Macron-Haltung" in der Flüchtlingspolitik, und mit welchen zum Teil falschen Erwartungen blicken Migranten nach Europa? Seit Kanzlerin Angela Merkel 2015 Flüchtlingen die Einreise gewährte, fegt eine Diskussion durch Europa. Im Zeitraffertempo sind liberale Werte infrage gestellt, politische Koordinaten verschoben und Regierungen und Parteien in Schwierigkeiten gebracht. In den afrikanischen Ländern Ghana und Marokko zeigt die Dokumentation die Ursachen für und die Auswirkungen der Migration. Dabei nimmt sie die Verantwortung der dortigen Politiker und Eliten auch kritisch ins Visier. Anhand konkreter Beispiele und persönlicher Schicksale von Rückkehrern wird gefragt, ob der Westen/Deutschland noch das gelobte Land ist, was sich verändert hat und wie das Bild vom "goldenen Westen" zustande kommt. Die Konfliktzone Migration wird auch innenpolitisch diskutiert, und es wird anhand von umfangreichem Faktenmaterial gezeigt, ob Einwanderer eine Bereicherung unserer Gesellschaft sind oder eher eine Gefahr für unsere Sicherheit darstellen. Zum ersten Mal (im deutschen Fernsehen) kommt der führende afrikanische Migrationsforscher, Professor Joseph K. Teye (Director), Centre for Migration Studies, University of Ghana, zu Wort. Darüber hinaus äußern sich zum Thema: Prof. Herbert Brücker, Direktor, Leiter der Abteilung "Ökonomische Migrations- und Integrationsforschung", Prof. Bernd Raffelhüschen, Dr. Thomas Liebig, Migrationsforscher bei der OECD, und die Deutsche Polizeigewerkschaft.