Mit dem Zug durch ...

  • Fahrt über eine der mehr als 4.000 Brücken der Transiranischen Eisenbahn Vergrößern
    Fahrt über eine der mehr als 4.000 Brücken der Transiranischen Eisenbahn
    Fotoquelle: SWR
  • Auf 2.217 Meter Meereshöhe befindet sich der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes zwischen Dorud und Arak. Vergrößern
    Auf 2.217 Meter Meereshöhe befindet sich der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes zwischen Dorud und Arak.
    Fotoquelle: SWR
Natur+Reisen, Tourismus
Mit dem Zug durch ...

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2015
arte
So., 02.09.
11:35 - 12:15
Den Iran


Um den Iran kennenzulernen, ein ebenso unbekanntes wie widersprüchliches Land, bietet sich besonders eine Reise mit dem Zug an. Die Transiranische Eisenbahn, die bedeutendste Schienenverbindung des alten Persien, verläuft rund 1.400 Kilometer vom Persischen Golf über Teheran bis zum Kaspischen Meer. Die Reise beginnt in Chorramschahr am Schatt el Arab, dem Grenzfluss zwischen Irak und Iran. Vorbei an Ölfeldern erreicht der Zug Schuschtar. Dort lassen sich die von der UNESCO geadelten Wassermühlen besuchen. Anschließend beginnt der Aufstieg ins Sagrosgebirge. Wegen einer Gebetspause verspätet sich der Zug um 20 Minuten. Im Iran ist der Islam Staatsreligion, und in jedem Bahnhof gibt es Gebetsräume. Atemberaubende Landschaften ziehen am Zugfenster vorbei bis zwischen Dorud und Arak auf 2.217 Meter Höhe der Scheitelpunkt der Strecke und gleichzeitig der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes erreicht ist. Bei einem kurzen Stopp in Ghom können sich die Reisenden mit Sohan, einer Art Gebäck aus Weizenkeimen, Mehl und Zucker, stärken. Via Schnellbahntrasse geht es mit Tempo 160 nach Teheran. Im Ballungsraum der Hauptstadt des Irans leben mehr als 15 Millionen Menschen. Die letzte Etappe führt in den Norden des Landes. Im Elbrusgebirge kann man erfahren, welche Rolle die Transiranische Eisenbahn im Zweiten Weltkrieg bei Stalins Großoffensive gegen die deutsche Wehrmacht spielte. In Bandar-e Torkaman am Kaspischen Meer endet das orientalische Schienenabenteuer, das die Reisenden mit überaus gastfreundlichen Menschen zusammengeführt hat, die die Hoffnung hegen, eines Tages ein freieres Leben führen zu dürfen.


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