Mit dem Zug durch Myanmar

  • Bis zu 120 Jahre alte Schienen und Brücken im Originalzustand sorgen auf Zugreisen durch Myanmar für besonderen Nervenkitzel. Vergrößern
    Bis zu 120 Jahre alte Schienen und Brücken im Originalzustand sorgen auf Zugreisen durch Myanmar für besonderen Nervenkitzel.
    Fotoquelle: NDR
  • Bis zu 120 Jahre alte Schienen und Brücken im Originalzustand sorgen auf Zugreisen durch Myanmar für besonderen Nervenkitzel. Vergrößern
    Bis zu 120 Jahre alte Schienen und Brücken im Originalzustand sorgen auf Zugreisen durch Myanmar für besonderen Nervenkitzel.
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  • Jeden Morgen um 04:00 Uhr wäscht der Mönch Oak Kha Hta diese Jahrhunderte alte Buddha-Statue. Vergrößern
    Jeden Morgen um 04:00 Uhr wäscht der Mönch Oak Kha Hta diese Jahrhunderte alte Buddha-Statue.
    Fotoquelle: NDR
  • Die berühmte Beinrudertechnik ist nur auf dem Inle-See zu bestaunen. Vergrößern
    Die berühmte Beinrudertechnik ist nur auf dem Inle-See zu bestaunen.
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  • In Mandalay fräsen hunderte Steinmetze grazile Buddhastatuen aus Marmorblöcken. Vergrößern
    In Mandalay fräsen hunderte Steinmetze grazile Buddhastatuen aus Marmorblöcken.
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  • Fliegende Händler versorgen die Zugreisenden der Myanmar Railsways mit allerlei Köstlichkeiten. Vergrößern
    Fliegende Händler versorgen die Zugreisenden der Myanmar Railsways mit allerlei Köstlichkeiten.
    Fotoquelle: NDR
Report, Dokumentation
Mit dem Zug durch Myanmar

NDR
Do., 25.10.
20:15 - 21:00
Beinruderer und Buddhaschnitzer


Eine Zugfahrt durch Myanmar zählt zu den größten Eisenbahnabenteuern, die man erleben kann. Robert Hetkämper begibt sich auf eine Reise durch den Vielvölkerstaat mitten im politischen Umbruch. Das ehemalige Burma ist geprägt von lebendigen Traditionen, faszinierenden Landschaften und einem maroden Schienennetz aus der Kolonialzeit. Auf Schmalspur schaukeln die Züge im Schneckentempo durch weite Ebenen, üppigen Dschungel und karges Hochland. Die Reise führt an Orte mit klingenden Namen wie Yangon, Mandalay und den Inle-See. Entlang der Strecke trifft der Reporter Meister Aung Thu, einen berühmten Bildhauer für Buddhastatuen aus Marmor. Seine Kunden kommen aus dem ganzen Land. Mönche bestellen hier ebenso wie Privatleute. Seit der alte Steinmetz die modernen Flex entdeckt hat, fliegt ihm zwar der Marmorstaub um die Ohren, aber er schafft doppelt so viele Statuen wie vorher. Jeden Tag um vier Uhr morgens drängen sich die Gläubigen zu einem Ritual im Tempel des Großen Buddhas von Mandalay. Abt Oak Kha Hta zelebriert dann das tägliche Morgenbad für den Buddha. Zu den Klängen eines kleinen Traditionsorchesters steigt er hinauf zum Mahamuni, dem Großen Buddha, einem der größten Heiligtümer des Landes. Oak Kha Hta wäscht die uralte Statue. Die Gläubigen verehren den Mönch und erbitten seinen Segen. Im trockenen und rauen Bergland liegt das Dorf Pan Pet. Die Frauen hier pflegen ein seltsames Schönheitsideal. Touristen kommen von weit her, um die "Langhalsfrauen" des Kayah- Volkes zu bestaunen. Von Kindheit an tragen sie zwei kiloschwere Spiralen aus Messing, die ihren Hals lang erscheinen lassen. Für Robert Hetkämper lüften sie das Geheimnis, wie sich der Hals von den Ringen befreien lässt. Beim Vollmondfest auf dem Inle-See werden vier Buddhastatuen von Dorf zu Dorf und Tempel zu Tempel transportiert. Sie sind mit Gold überklebt und reisen auf einer Königsbarke, von Beinruderern gezogen. Mit dieser für den Inle- See typischen Rudertechnik pendelt U Myint Maung zwischen seinem schwimmenden Haus und seinem Tomatengarten. Elf Reihen von Stauden, schwimmend auf langen Kissen aus Gras, bringen ihm zweimal im Jahr zwei Tonnen Tomaten. Doch die zunehmende Verlandung und Verschmutzung des Sees bedrohen diese sagenhafte Erntebilanz zunehmend.


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