Mit dem Zug durch den Iran

  • 2.217 Meter - der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes zwischen Dorud und Arak. Vergrößern
    2.217 Meter - der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes zwischen Dorud und Arak.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Alexander Schweitzer
  • Eine der mehr als 4.000 Brücken der Transiranischen Eisenbahn. Vergrößern
    Eine der mehr als 4.000 Brücken der Transiranischen Eisenbahn.
    Fotoquelle: ZDF/SWR/Alexander Schweitzer
Natur+Reisen, Tourismus
Mit dem Zug durch den Iran

Infos
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
3sat
Mo., 17.09.
17:45 - 18:30


Um den Iran kennenzulernen, bietet sich eine Reise mit dem Zug an. Der Film entdeckt das Land mit der Transiranischen Eisenbahn, der bedeutendsten Schienenverbindung des alten Persien. Die Strecke verläuft rund 1400 Kilometer vom Persischen Golf über Teheran bis zum Kaspischen Meer. Die Reise beginnt in Chorramschahr am Schatt al Arab, dem Grenzfluss zwischen Irak und Iran. Vorbei an Ölfeldern erreicht der Zug Schuschtar. Dort lassen sich die von der UNESCO geadelten Wassermühlen besuchen. Anschließend beginnt der Aufstieg ins Sagros-Gebirge. Wegen einer Gebetspause verspätet sich der Zug um 20 Minuten. Im Iran ist der Islam Staatsreligion, und in jedem Bahnhof gibt es Gebetsräume. Atemberaubende Landschaften ziehen am Zugfenster vorbei - bis zwischen Dorud und Arak auf 2217 Metern Höhe der Scheitelpunkt der Strecke und gleichzeitig der höchste Punkt des iranischen Eisenbahnnetzes erreicht ist. Bei einem kurzen Stopp in Ghom können sich die Reisenden mit Sohan, einer Art Gebäck aus Weizenkeimen, Mehl und Zucker, stärken. Via Schnellbahntrasse geht es mit Tempo 160 nach Teheran. Im Ballungsraum der Hauptstadt des Irans leben mehr als 15 Millionen Menschen. Die letzte Etappe führt in den Norden des Landes. Im Elburs-Gebirge kann man erfahren, welche Rolle die Transiranische Eisenbahn im Zweiten Weltkrieg bei Stalins Großoffensive gegen die deutsche Wehrmacht spielte. In Bandar-e Torkaman am Kaspischen Meer endet das orientalische Schienenabenteuer, das die Reisenden mit überaus gastfreundlichen Menschen zusammengeführt hat, die die Hoffnung hegen, eines Tages ein freieres Leben führen zu dürfen.


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