Mit dem Zug von San Francisco nach Chicago

Natur+Reisen, Landschaftsbild
Mit dem Zug von San Francisco nach Chicago

SWR
Di., 14.08.
14:30 - 15:15


Eine Fahrt mit dem "California Zephyr" ist der amerikanische Eisenbahnklassiker schlechthin. Der Zug, benannt nach dem mythologischen Gott des Westwindes, rollt von der San Francisco Bay quer durch die USA nach Chicago - 4.000 Kilometer in 54 Stunden. Die Fahrt durch sieben Bundesstaaten gilt als eine der schönsten in den USA. Ausgehend von Emeryville bei San Francisco führt die Route über Sacramento, wo einst ganz in der Nähe der Goldrausch in Kalifornien ausbrach. Der Goldrausch hat den Bahnbau erst notwendig gemacht. Bald darauf muss der Zug die Gebirgskette der Sierra Nevada überwinden. 9.000 Chinesen bauten die Strecke über den Donner Pass. Der Pass ist benannt nach der Donner Party, einem Siedler Treck, der 1846 in der Sierra Nevada vom Winter überrascht wurde. Etwa die Hälfte der Siedler überlebte, angeblich auch durch Kannibalismus. Die Strecke führt weiter über Reno nach Elko. In den Bergen besuchen die Zuschauer eine der größten Goldminen der westlichen Welt. Am nächsten Tag hält der Zug in Glenwood Springs, Colorado. Der Legende nach wurde hier der "Teddy Bär" geboren. Der "California Zephyr" schlängelt sich nun durch atemberaubende Canyons die Rocky Mountains hinauf. Auf gut 2.800 Metern Höhe ist im Moffat-Tunnel der Scheitelpunkt der Strecke erreicht. Jetzt geht es bergab nach Denver - etwa auf der Hälfte der Strecke gelegen. Nun führt die Reise durch den Mittleren Westen. Diese riesige Gegend ist der "Brotkorb der Nation". Die Zuschauer besuchen eine Farm, wo deutsche Pferde für den US-Markt trainiert werden. Außerdem gehen die Zuschauer in Omaha in das Theater, wo einst Henry Fonda seine Karriere begann. In Des Moines lernen die Zuschauer, wie hier Präsidenten gemacht werden und in Burlington wohnen sie einem sehr kurvenreichen Radrennen bei. Hier überquert der "California Zephyr" den Mississippi, den Grenzfluss zwischen Iowa und Illinois. Vor den Toren Chicagos besuchen die Zuschauer noch das ehemalige Gelände der Firma Pullman. Hier wurden einst Waggons des legendären Orient Express gebaut. Der Film beschreibt eine Schienenkreuzfahrt, der Zuschauer erlebt eine einzigartige Zugreise und hat genug Zeit, Interessantes und Unbekanntes rechts und links des Schienenstrangs zu entdecken.


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