Der Kameramann und Regisseur Roland Blum drehte 1990 ein halbes Jahr lang den Zustand der DDR - in den letzten Monaten vor der Wiedervereinigung. Der Blick auf sein Filmmaterial, 25 Jahre später, erschüttert. Er hat damals genau hingesehen und genau zugehört, wenn es um das Elementare ging: den Lebensraum, die Landschaft, die Umwelt - an einer Vielzahl von Orten konfrontieren die Bilder den Zuschauer mit der verantwortungslosen Zerstörung ganzer Landstriche. Aber der Film bleibt dabei nicht stehen. Noch in den vergifteten Regionen traf Blum damals auf Menschen, die sich schon vor dem Fall der Mauer für die Natur einsetzten.