Mördern auf der Spur

Report, Recht und Kriminalität
Mördern auf der Spur

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2016
ZDFinfo
Sa., 10.02.
21:30 - 21:55
Verräterische DNA


In unserer Reportage-Serie "Mördern auf der Spur" begleiten wir Kommissare und Kommissarinnen sowie Ermittler und Ermittlerinnen bei der Lösung ihrer spektakulärsten Fälle. Die Verdächtigen stehen schon lange fest, allerdings können die Mörder der beiden Fälle aus Venlo und Landshut erst aufgrund einer DNA-Analyse überführt werden. 1998 finden Spaziergänger in einem Eichenwald bei Venlo eine weibliche Leiche. Schnell gerät der Ehemann in Verdacht: Kommissar Schweda findet heraus, dass er seine Frau bereits vorher mehrmals brutal geschlagen hat. Jahre später befasst sich Schweda nochmals mit der Akte. Damals hatte man im Kofferraum des Autos des Ehemannes drei Eichenblätter gefunden - auch die Leiche war mit Eichenblättern bedeckt gewesen. Schweda erfährt beim LKA von einer Studie, bei der der Nachweis von DNA bei Pflanzen untersucht wird. Die Wissenschaftler überprüfen die Eichenblätter aus dem Kofferraum auf ihre DNA. Somit gelingt zum ersten Mal weltweit die Identifizierung einer Pflanze anhand von DNA und damit auch die Überführung eines Mörders. Es ist der 3. Oktober 2009, als bei der Polizei ein Notruf eingeht. Nachdem sich die 23-jährige Nicole mehrere Tage nicht bei ihrer Familie gemeldet hat, fährt ihr Vater in Nicoles Wohnung und macht eine grauenhafte Entdeckung: Seine Tochter liegt tot und halb verbrannt direkt hinter der Wohnungstür. Ermittler Eisenried von der Kripo Landshut übernimmt den Fall. Die Gerichtsmediziner können nur vage sagen, wann Nicole ermordet wurde. Als Eisenried aber das Obduktionsergebnis erhält, ist er zuversichtlich, den Fall lösen zu können, denn: Nicole war schwanger. Als das Ergebnis der DNA-Analyse feststeht, lässt Eisenried einen Koch aus Landshut festnehmen. Er ist der Vater des ungeborenen Kindes, obwohl er eine Beziehung zu Nicole bisher immer bestritten hatte. Eisenried und sein Team erstellen ein Weg-Zeit-Diagramm und kommen zu dem Schluss, dass der 25-jährige Koch genügend Zeit hatte, um die Tat auszuführen. Schließlich gelingt es den Ermittlern, ihn vor Gericht zu bringen. Dort wird er wegen Mordes zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Motiv: niedrige Beweggründe und Habgier.


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