Der Rockmusiker Danny Collins schleppt sich mit seinen alten Hits von einem enttäuschenden Konzert zum anderen. Mit Alkohol, Drogen und Sex versucht er, seine privaten und künstlerischen Frustrationen zu vergessen. Als Geschenk erhält Danny an seinem 64. Geburtstag von seinem Manager einen Brief. John Lennon hat ihn vor 40 Jahren an Danny geschrieben. Der Musiker hat die Zeilen des Ex-Beatle noch nie gelesen, und sie gehen ihm so nahe, dass er sein Leben komplett verändern will. Wie Lennon möchte Danny daran glauben, dass Liebe die Antwort auf alle Probleme ist. Zum ersten Mal überhaupt besucht er seinen Sohn Tom und dessen Frau Samantha , in der Hoffnung, alte Fehler wieder gut machen zu können. Zudem verliebt er sich in die attraktive Mary , die Managerin des Hotels, in dem Danny nun wohnt. Ihnen allen will Danny beweisen, dass er ein anderer Mensch geworden ist. In Dan Fogelbergs Kinodebüt "Mr. Collins' zweiter Frühling" spielt Hollywood-Superstar Al Pacino mal wieder das, was er in letzter Zeit so häufig tut: Einen Ekel, zynisch und verdorben, reich und unbeliebt. Nur diesmal hat er in der Rolle des geläuterten Alt-Rockers Danny die Chance, seinen widerlichen Charakter ablegen zu können, und ein guter Mensch zu werden. Al Pacino hat sichtlich Spaß an beiden Seiten seiner Figur, die er nuancenreich und absolut glaubwürdig verkörpert. Verdienst des Regisseurs ist es, die bewegende Tragikomödie nicht ausschließlich zu einer One-Man-Show Pacinos werden zu lassen. Stimmig gezeichnet auch die Nebenfiguren, von Dannys Manager bis hin zur Hotelmanagerin Mary . (OT: Danny Collins)