Vada ist 13 und lebt mit ihrem Vater Harry, einem Bestattungsunternehmer, und dessen neuer Frau Shelly irgendwo in der amerikanischen Provinz. Es ist 1974, und Harry und Shelly erwarten ihr erstes gemeinsames Baby. Vada ist gerade mitten in der Pubertät und ziemlich durcheinander. Sie ist dabei, ihr Leben zu ordnen und möchte für die Schule einen Aufsatz über einen Menschen schreiben, den sie bewundert, aber noch nie kennengelernt hat. Vada entschließt sich, über ihre Mutter zu schreiben, die kurz nach ihrer Geburt starb. Auch wenn ihr Vater strikt dagegen ist, kratzt Vada all ihre Ersparnisse zusammen und macht sich während der Schulferien auf den Weg nach Los Angeles, wo ihre Mutter Anfang der 60er Jahre lebte. In der Stadt der Engel trifft sie sich mit ihrem Onkel Phil, der in 'wilder Ehe' mit Rose zusammenlebt. Seinen Sohn Nick kann Vada eigentlich überhaupt nicht leiden, doch als die beiden gemeinsam durch die Straßen der Metropole streifen, um nach den Spuren von Vadas Mutter zu suchen, verstehen sie sich schließlich ganz prächtig. Bei dieser Reise durch die Vergangenheit lernt die Heranwachsende nicht nur die Persönlichkeit ihrer Mutter, sondern auch sich selbst immer besser kennen.