Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

  • Mit diesem Stein erschlug Hans Joachim A. sein Opfer. Vergrößern
    Mit diesem Stein erschlug Hans Joachim A. sein Opfer.
    Fotoquelle: ZDF/Rolf Rabe
  • Hans Joachim A. demonstriert den Ermittlern, wie er sein Opfer erschlug. Vergrößern
    Hans Joachim A. demonstriert den Ermittlern, wie er sein Opfer erschlug.
    Fotoquelle: ZDF/Rolf Rabe
  • Leichenfund an der Saale. Vergrößern
    Leichenfund an der Saale.
    Fotoquelle: ZDF/Rolf Rabe
  • Mordermittler stellen die Tat nach. Vergrößern
    Mordermittler stellen die Tat nach.
    Fotoquelle: ZDF/Rolf Rabe
  • Rekonstruktion des Mordes am Tatort. Vergrößern
    Rekonstruktion des Mordes am Tatort.
    Fotoquelle: ZDF/Rolf Rabe
  • Rekonstruktion am Tatort: Mordermittler Hans Thiers mimt das Opfer. Vergrößern
    Rekonstruktion am Tatort: Mordermittler Hans Thiers mimt das Opfer.
    Fotoquelle: ZDF/Rolf Rabe
Report, Recht und Kriminalität
Mysteriöse Kriminalfälle der DDR

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
ZDFinfo
Di., 06.11.
16:20 - 17:10
Habgier unter Genossen


Verbrechen durfte es eigentlich im Osten nicht geben. Die DDR wollte ein Staat ohne Mord, Totschlag und Diebstahl sein. Die Realität sah anders aus. In Folge drei von "Mysteriöse Kriminalfälle der DDR" geht es unter anderem um systematischen Klau von Trabis, quasi direkt vom Fabrikband. Und um eine lange ungeklärte Raubserie bei der Leipziger Messe. Bis sich herausstellte: Stasi-Leute selbst steckten dahinter. Und auch Mordfälle gab es im Osten genauso wie im Westen. Zwei Beispiele zeigt der Film. Gewaltverbrechen, die es entgegen der sozialistischen Doktrin eigentlich nicht geben durfte. Und bei deren Aufklärung meistens die Stasi entscheidend mit eingriff. Oder selbst darin verwickelt war. So im Fall der Leipziger Messeräuber, die jahrelang die Kripo beschäftigten. Immer wieder verschwanden Luxusgüter aus dem Westen von den Messeständen - bis sich herausstellte, dass Stasi-Leute den Klau in großem Stil organisiert hatten. Oder der spektakuläre Doppelmord an einem Ehepaar in Jena. Der Täter hatte mit ihnen einen betrügerischen Autokauf eingefädelt, den beiden Ahnungslosen das Geld abgeknöpft und sie dann umgebracht. Um Autos ging es auch bei einem anderen spektakulären und für die Mangelwirtschaft der DDR typischen Fall. Ein Schlosser aus dem VEB Sachsenring klaute jahrelang Trabi-Neuwagen und verkaufte sie an Besitzer älterer Modelle, deren Fahrgestellnummer ausgetauscht und im geklauten Neuwagen weiterverwendet wurde. Der Mann nutzte eine Kontrolllücke im komplizierten Produktionsablauf, so nur möglich wegen der Besonderheiten in einem sozialistischen Großbetrieb.
Verbrechen durfte es im Osten eigentlich nicht geben. Die DDR wollte ein Staat ohne Mord, Totschlag und Diebstahl sein. Die Realität sah anders aus. In dieser Folge geht es unter anderem um den systematischen Klau von Trabis, quasi direkt vom Fabrikband. Und um eine lange ungeklärte Raubserie bei der Leipziger Messe - bis sich herausstellte, dass Stasi-Leute selbst dahintersteckten. Und auch Mordfälle gab es im Osten genauso wie im Westen. Zwei Beispiele zeigt der Film: Gewaltverbrechen, die es entgegen der sozialistischen Doktrin eigentlich nicht geben durfte. Und bei deren Aufklärung meistens die Stasi entscheidend mit eingriff - oder selbst darin verwickelt war. So im Fall der Leipziger Messe-Räuber, die jahrelang die Kripo beschäftigten. Immer wieder verschwanden Luxusgüter aus dem Westen von den Messeständen - bis sich herausstellte, dass Stasi-Leute den Klau in großem Stil organisiert hatten. Oder der spektakuläre Doppelmord an einem Ehepaar in Jena. Der Täter hatte mit ihnen einen betrügerischen Autokauf eingefädelt, den beiden Ahnungslosen das Geld abgeknöpft und sie dann umgebracht. Um Autos ging es auch bei einem anderen spektakulären und für die Mangelwirtschaft der DDR typischen Fall. Ein Schlosser aus dem VEB Sachsenring klaute jahrelang Trabi-Neuwagen und verkaufte sie an Besitzer älterer Modelle, deren Fahrgestellnummern ausgetauscht und im geklauten Neuwagen weiterverwendet wurden. Der Mann nutzte eine Kontroll-Lücke im komplizierten Produktionsablauf, so nur möglich wegen der Besonderheiten in einem sozialistischen Großbetrieb.


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