Mythos Frankenstein

  • Der britische Mediziner Andrew Ure glaubte an elektrische Wiederbelebung und ließ 1818 Strom durch den Leichnam eines gehängten Mörders fließen. Vergrößern
    Der britische Mediziner Andrew Ure glaubte an elektrische Wiederbelebung und ließ 1818 Strom durch den Leichnam eines gehängten Mörders fließen.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Frankensteins Monster versteckt sich vor den Menschen im Wald. Vergrößern
    Frankensteins Monster versteckt sich vor den Menschen im Wald.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Im 19. Jahrhundert wurden zu anatomischen Forschungszwecken häufig Leichen aus Friedhofsgräbern  geraubt. Vergrößern
    Im 19. Jahrhundert wurden zu anatomischen Forschungszwecken häufig Leichen aus Friedhofsgräbern geraubt.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Als die Kreatur erwacht, ist Frankenstein (Darsteller unbekannt) entsetzt über seine Hässlichkeit. Vergrößern
    Als die Kreatur erwacht, ist Frankenstein (Darsteller unbekannt) entsetzt über seine Hässlichkeit.
    Fotoquelle: ZDF/N.N.
  • Das Originalmanuskript von Mary Shelleys Roman "Frankenstein" im Shelley-Godwin-Archive in Oxford. Vergrößern
    Das Originalmanuskript von Mary Shelleys Roman "Frankenstein" im Shelley-Godwin-Archive in Oxford.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Frankenstein lässt grüßen: der humanoide Roboter "Roboy" wurde im Artificial-Intelligence-Lab der Universität Zürich entwickelt. Vergrößern
    Frankenstein lässt grüßen: der humanoide Roboter "Roboy" wurde im Artificial-Intelligence-Lab der Universität Zürich entwickelt.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Die Leichenteile, aus denen  Frankenstein (Darsteller unbekannt) sein Monster zusammensetzen will, findet der Medizinstudent auf dem Friedhof. Vergrößern
    Die Leichenteile, aus denen Frankenstein (Darsteller unbekannt) sein Monster zusammensetzen will, findet der Medizinstudent auf dem Friedhof.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Die Legende besagt, dass die Romanautorin Mary Shelley auf einer Deutschlandreise auch Burg Frankenstein besucht hat. Vergrößern
    Die Legende besagt, dass die Romanautorin Mary Shelley auf einer Deutschlandreise auch Burg Frankenstein besucht hat.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Am Ende jagt Victor Frankenstein seine Kreatur, um sie zu töten. Vergrößern
    Am Ende jagt Victor Frankenstein seine Kreatur, um sie zu töten.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Victor Frankenstein (Darsteller unbekannt) sucht ein Verfahren, mit dem sich der toten Materie Leben einhauchen lässt. Vergrößern
    Victor Frankenstein (Darsteller unbekannt) sucht ein Verfahren, mit dem sich der toten Materie Leben einhauchen lässt.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Der Alchimist Johann Konrad Dippel lebte im 17. Jahrhundert auf Burg Frankenstein. Vergrößern
    Der Alchimist Johann Konrad Dippel lebte im 17. Jahrhundert auf Burg Frankenstein.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Das Originalmanuskript von Mary Shelleys Roman "Frankenstein" im Shelley-Godwin-Archive in Oxford. Vergrößern
    Das Originalmanuskript von Mary Shelleys Roman "Frankenstein" im Shelley-Godwin-Archive in Oxford.
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
  • Für die Romanautorin Mary Shelley war Frankensteins Monster eine Vision. Ist die Schaffung eines künstlichen Menschen heute Wirklichkeit? Vergrößern
    Für die Romanautorin Mary Shelley war Frankensteins Monster eine Vision. Ist die Schaffung eines künstlichen Menschen heute Wirklichkeit?
    Fotoquelle: ZDF/Oliver Halmburger
Report, Dokumentation
Mythos Frankenstein

Infos
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
ZDFneo
Mi., 29.08.
05:10 - 06:00


Die Geschichte von Frankenstein und seiner Kreatur ist heute so aktuell wie nie zuvor. "Terra X" zeigt, was der 200 Jahre alte Stoff mit Genforschern und Robotern von heute zu tun hat. Mary Shelleys Roman "Frankenstein oder der moderne Prometheus" handelt vordergründig von einem schaurigen, mordenden Monster. In Wirklichkeit geht es um die Grenzen wissenschaftlichen Strebens, um Moral und um die Frage, was den Menschen zum Menschen macht. Ihr Material fand die 19-jährige Autorin in den philosophischen Hauptthemen ihrer Zeit. Anfang des 19. Jahrhunderts scheint die Menschheit kurz davor zu stehen, selbst zum Schöpfer von Leben zu werden. Der Arzt Luigi Galvani entdeckte, dass durch Stromstöße Muskelbewegungen erzeugt werden können - auch bei toten Lebewesen. In Glasgow wurde die Leiche eines hingerichteten Verbrechers vor großem Publikum an eine Stromquelle angeschlossen. Der Leichnam zuckte und wand sich. Seitdem forschen Wissenschaftler an der Idee, einen Menschen künstlich zu erschaffen. Forscher bei Google oder IBM arbeiten mit Hochdruck an künstlicher Intelligenz. "Denkende" Maschinen bringen sich selbst Strategiespiele bei und bezwingen den menschlichen Geist. Die Reproduktionsmedizin könnte heute schon das perfekte Baby kreieren, und Wissenschaftler wie George Church versuchen mithilfe von Gentechnik, Krankheiten auszurotten, aber auch das Mammut wieder zum Leben zu erwecken. Wo fängt menschliches Bewusstsein an, wo hört es auf? Ab wann ist es anmaßend, ins Leben einzugreifen? Diese Fragen behandelt Mary Shelley in ihrem Roman, und Wissenschaftler stellen sie sich auch heute. Genauso präsent ist die Sorge, wir könnten die Geister, die wir rufen, nicht mehr kontrollieren. "Wenn Du einen Geist in einer Flasche hast, wird er früher oder später herauskommen", sagt der Philosoph Nick Bostrom. "Du solltest also sichergehen, dass das Wesen, das du erschaffen hast, gutmütig ist." "Mythos Frankenstein" zeigt mithilfe von szenischen Rekonstruktionen, aktuellen Experimenten, Experteninterviews und dokumentarischen Elementen die Geschichte und die Gegenwart eines Mythos auf, der den Menschen seit der Antike beschäftigt. Experten wie der Philosoph Nick Bostrom, ein Entwickler des humanoiden Roboters "Roboy", Alois Knoll, und der Experte für künstliche Intelligenz, Damian Borth, stellen dar, warum das faustische Erkenntnisstreben von Victor Frankenstein mehr mit uns zu tun hat, als wir glauben.


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