Traumurlaub auf einer fernen Insel, Traumreise an das andere Ende der Welt, körperliche Anstrengung im Extrembereich … all das vereint die Pazifikinsel Big Island/Hawaii jedes Jahr im Oktober, wenn tausende der besten Triathleten der Erde hier zur Ironman-WM antreten. Wenn ein Kanonenschuss den Start für den härtesten Triathlon der Welt frei gibt, dann beginnt auch der längste Tag des Jahres der zahllose Geschichten schreibt. Was 1978 mit 15 Startern begann, ist zu einem absoluten Mega-Event gewachsen. Aus einer kleinen überschaubaren Schar - vor langer Zeit als "Verrückte" geltenden - Sportlern, ist eine weltweite "Massenbewegung" entstanden. Im 21. Jahrhundert haben viele Hunderttausend Triathleten ein gemeinsames Ziel: einmal im Leben beim Ironman Hawaii starten zu dürfen. 3,86 km im Meer schwimmen, 180 km Rad fahren, um zum Abschluss bei weit über 30 Grad einen Marathon zu laufen, das ist die knallharte Aufgabe. Ein Jahr lang kann sich jeder Athlet bei über den gesamten Globus verteilten Ironman-Rennen für den Start bei der Weltmeisterschaft auf Hawaii qualifizieren. Der "Mythos Hawaii" entstand aus dem Bestreben heraus, die körperlichen und psychischen Grenzen zu erreichen, den allseits bekannten "inneren Schweinhund" immer wieder zu besiegen, um am Ende den legendären Ausspruch auf der Ziellinie zu hören: "You are an Ironman!" Wie der "Mythos Hawaii" seinen Status erreicht hat, die unglaublichen Geschichten, die das WM-Rennen jedes Jahr hervorbringt, werden in historischen Rückblicken vom deutschen Kult-Triathleten Hannes Blaschke märchenhaft geschildert und genau so auch bebildert. Hawaii verwandelt sich einmal im Jahr in den Ort des wohl spektakulärsten Sportereignisses der Welt, Marco Deutmeyer und Sebastian Rieth nehmen die Zuschauer auf die Reise zu dem sportlichen Wahnsinn mit.