Bettina Tietjen und Jörg Pilawa begrüßen im Studio auf dem Messegelände in Hannover folgende Talkgäste: Hans Sigl, Schauspieler Zu seinem 50. Geburtstag im Juli 2019 wünschte sich der Schauspieler Hans Sigl "ein weiterhin glückliches Leben, Gesundheit und Liebe". Es gab kein großes Fest, keine materiellen Wünsche und nicht den Gedanken an "früher war alles besser." Bei dem Österreicher, der seit über 25 Jahren im Fernsehgeschäft ist, läuft es eben! Seit 2008 ist er glücklich in zweiter Ehe verheiratet, Patchworkfamilie inklusive. Genauso lange verkörpert er im ZDF die Rolle des "Bergdoktors", quotenstark und äußerst beliebt. Schon dreimal konnte er dafür die Auszeichnung Romy entgegennehmen, zweimal die Goldene Henne. Wenn gedreht wird, reisen gerne mal 3.500 Fans an, um bei den Dreharbeiten zuzuschauen und "ihrem" Hans zuzujubeln. Er ist "der Rockstar unter den Fernsehärzten"! Anfang Januar ist die neue mittlerweile schon 13. "Bergdoktor"-Staffel gestartet. Hans Sigl weiß bei all dem Trubel aber auch, wie man entspannen kann. Schließlich hat er selbst schon CDs mit Entspannungsmusik und Atemtechniken aufgenommen. Er ist eben ein Mann, der Sendepausen nutzen kann. Zuletzt, um 20 Kilogramm abzunehmen. Ein toller Start ins Jahr 2020. Gabriele Rodríguez, Namensforscherin Vornamen lösen Assoziationen aus. Wer damit leben muss, sind ihre Träger. So klingt der Name Ursula sympathisch, aber wenig attraktiv, Emma gesellig und intelligent. Frank hört sich männlicher als Jens an und Felix sportlicher als Constantin. Welches Image Namen entwickeln und wie sich gesellschaftliche Entwicklungen in Namen widerspiegeln, wird von Gabriele Rodríguez am Namenkundlichen Zentrum der Universität Leipzig erforscht. Sie berät Eltern bei Fragen zur Namenswahl und erstellt Gutachten für Gerichte, welche Namen sie erlauben dürfen und welche besser nicht. "Namen machen Leute", weiß die Wissenschaftlerin. Das geht sogar so weit, dass Lehrer Kevin und Justin nicht nur weniger zutrauen als Alexander oder Maximilian, sie benoten sie mitunter auch schlechter. Und das bei gleicher Leistung. Aber woran liegt es, dass Menschen anhand ihres Namens beurteilt werden? Woher kommen die Ströme und Trends? Und mit welchen Namen machen Eltern auf keinen Fall etwas falsch? Namensforscherin Gabriele Rodríguez wird in der "NDR Talk Show" Herkunft und Entwicklung von Namen erklären und Tipps für Individualisten geben, die ihre eigenen Namen kreieren wollen. Stefanie Stappenbeck, Schauspielerin Schon mit elf Jahren stand Stefanie Stappenbeck vor einer DEFA-Kamera und spielte später die Rolle der Monika Mann in Heinrich Breloers Literatenporträt. Doch die 45-jährige Schauspielerin kann auch Krimi-Kommissarin, lustige Arzt-Serien und ist anscheinend die ideale Besetzung als Partnerin von Til Schweiger: Nachdem sie bereits 2016 im "Tatort" seine Exfrau spielte, war sie in der Erfolgskomödie "Klassentreffen 1.0." seine Freundin und im neuen Kinofilm "Die Hochzeit" wird sie sogar zu seiner glücklichen Gattin. Warum Til Schweiger und sie ein Traumteam sind und wie ihre eigene Hochzeit verlief, das erzählt Stefanie Stappenbeck in der "NDR Talk Show". Axel Stein, Schauspieler Genau 20 Jahre ist es her, dass er seinen Durchbruch erlebte: Durch die Rolle des Sohnes Tommie in der Serie "Hausmeister Krause" wurde Axel Stein zur Kultfigur, zunächst noch mit Pudelmütze und Babyspeck, außerdem mehrfach ausgezeichnet mit dem Deutschen Comedypreis. Elf Jahre lang blieb er der Rolle treu, bis er sich schließlich ernsteren, komplexeren Rollen zuwenden wollte. Ein schwieriger Bruch. Man kann es halt nicht allen recht machen, wenn man in der Pudelmützenschublade steckt, obwohl die Bandbreite längst erweitert ist, meint er. Der 37-Jährige hat dennoch seine Mitte gefunden und eine echte Verwandlung durchlebt. Innerhalb von fünf Jahren hat er 45 Kilogramm an Gewicht verloren. Angst vor dem Jo-Jo-Effekt hat er übrigens überhaupt nicht. Er würde für eine Rolle auch wieder ein paar Kilo zunehmen, sagt der Wuppertaler. Der Schauspieler kehrt jetzt zurück zu seinen Hausmeister-Wurzeln. Nur, dass er dieses Mal selbst einen spielt! Am 23. Januar 2020 startet der Film "Die Wolf-Gäng" im Kino, neben Axel Stein gehören auch Christian Berkel, Rick Kavanian und Sonja Gerhardt zu den Darstellern. Im Mittelpunkt steht ein Teenager-Trio: ein Vampir, der kein Blut sehen kann, eine Fee mit Flugangst und ein Werwolf mit Tierhaarallergie. Ob Axel Stein als Teenager ähnliche Probleme hatte, wie es derzeit um seine große Liebe Motorsport steht und wie viel Zeit er überhaupt für seinen eigenen YouTube-Kanal hat, erzählt er in der Sendung. Marcel Reif, Sportjournalist Kaum jemand vor ihm hat den Begriff Fußballkommentator mehr verkörpert und gelebt als Marcel Reif. Seine gewaltige sprachliche Bandbreite, seine Eleganz und seine Wortspiele haben den Fußball im Fernsehen belebt. Süffisant, ironisch, arrogant, aber immer mit viel Sachverstand waren seine Kommentare. 2016 hat er das Mikrofon an den Nagel gehängt und beendete seine Karriere als Fußball-Kommentator mit dem Champions-League-Finale im selben Jahr. Nun hat der bekennende Gourmet einen kulinarischen Reiseführer mit dem Titel "Auswärtsspiel" geschrieben. Darin führt er durch seine Lieblingslokale in den Spielstädten der Champions- und Europa-League. Vor Kurzem konnte er schon in der NDR Kochshow "Tellertausch" als Gourmet punkten. In der "NDR Talk Show" verrät er seine ganz persönlichen Reisetipps. Marc Zwinz und Sven Fricke, Schauspieler Das Polizeikommissariat 14 ist die gemeinsame Heimat der beiden Schauspieler in der Serie "Großstadtrevier" in Das Erste. Marc Zwinz und Sven Fricke spielen hier das Dreamteam Hannes Krabbe und Daniel Schirmer. Schirmer ist der etwas kleinkarierte gewissenhafte Arbeiter, aber auch so etwas wie das "Hirn des Reviers". Er ist schlau, belesen und verzweifelt immer mal an dem Unvermögen der Menschheit. Krabbe ist dagegen die gute Seele der Kompanie. Als Wachhabender des Reviers ist er nicht nur das Sendezentrum für ein- und ausgehende Einsätze, sondern auch für zwischenmenschliche Spannungen im Team. Marc Zwinz ist seit 2009 im "Großstadtrevier"-Team, 2012 kam Sven Fricke hinzu. Die 33. Staffel "Großstadtrevier" startet am 27. Januar 2020 in Das Erste. Auch außerhalb der Vorabendserie arbeiten die beiden Schauspieler zusammen. Gemeinsam betreiben sie unter dem Titel "Echte Geschichten von falschen Leuten" einen Podcast. In der "NDR Talk Show" werden sie aus ihrem echten Leben als Schauspieler erzählen.