NETZ NATUR: Biber - Die Verdammten

  • Lebensmüde: Im Herbst und Winter fällen Biber Bäume, um an die schmackhaften Äste zu gelangen. Auch für den Menschen wertvolles Nutzholz wird nicht verschont. Vergrößern
    Lebensmüde: Im Herbst und Winter fällen Biber Bäume, um an die schmackhaften Äste zu gelangen. Auch für den Menschen wertvolles Nutzholz wird nicht verschont.
    Fotoquelle: SRF
  • Rübendieb: Die Zuckerrübe vom Feld verspeist der Biber am liebsten im Wasser. Hier kann er bei Gefahr mühelos flüchten. Vergrößern
    Rübendieb: Die Zuckerrübe vom Feld verspeist der Biber am liebsten im Wasser. Hier kann er bei Gefahr mühelos flüchten.
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  • Familienbande: Ein Biber-Revier wird meist von einem Elternpaar und ihren Jungen bewohnt. Eindringlinge werden rabiat vertrieben. Vergrößern
    Familienbande: Ein Biber-Revier wird meist von einem Elternpaar und ihren Jungen bewohnt. Eindringlinge werden rabiat vertrieben.
    Fotoquelle: SRF
  • Auf frischer Tat: Eigentlich fressen Biber Rinde und Sprosse von Bäumen, doch wenn ein Zuckerrübenfeld an ihr Revier grenzt, können sie nicht widerstehen. Vergrößern
    Auf frischer Tat: Eigentlich fressen Biber Rinde und Sprosse von Bäumen, doch wenn ein Zuckerrübenfeld an ihr Revier grenzt, können sie nicht widerstehen.
    Fotoquelle: SRF
  • Biberkunst: Die Spuren der Biber sind nicht zu übersehen - will man jedoch die nachtaktiven Tiere beobachten, braucht es Geduld und viel Zeit. Vergrößern
    Biberkunst: Die Spuren der Biber sind nicht zu übersehen - will man jedoch die nachtaktiven Tiere beobachten, braucht es Geduld und viel Zeit.
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  • Familienbande: Ein Biber-Revier wird meist von einem Elternpaar und ihren Jungen bewohnt. Eindringlinge werden rabiat vertrieben. Vergrößern
    Familienbande: Ein Biber-Revier wird meist von einem Elternpaar und ihren Jungen bewohnt. Eindringlinge werden rabiat vertrieben.
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  • Biberkunst: Die Spuren der Biber sind nicht zu übersehen - will man jedoch die nachtaktiven Tiere beobachten, braucht es Geduld und viel Zeit. Vergrößern
    Biberkunst: Die Spuren der Biber sind nicht zu übersehen - will man jedoch die nachtaktiven Tiere beobachten, braucht es Geduld und viel Zeit.
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  • Rübendieb: Die Zuckerrübe vom Feld verspeist der Biber am liebsten im Wasser. Hier kann er bei Gefahr mühelos flüchten. Vergrößern
    Rübendieb: Die Zuckerrübe vom Feld verspeist der Biber am liebsten im Wasser. Hier kann er bei Gefahr mühelos flüchten.
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  • Lebensmüde: Im Herbst und Winter fällen Biber Bäume, um an die schmackhaften Äste zu gelangen. Auch für den Menschen wertvolles Nutzholz wird nicht verschont. Vergrößern
    Lebensmüde: Im Herbst und Winter fällen Biber Bäume, um an die schmackhaften Äste zu gelangen. Auch für den Menschen wertvolles Nutzholz wird nicht verschont.
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  • Auf frischer Tat: Eigentlich fressen Biber Rinde und Sprosse von Bäumen, doch wenn ein Zuckerrübenfeld an ihr Revier grenzt, können sie nicht widerstehen. Vergrößern
    Auf frischer Tat: Eigentlich fressen Biber Rinde und Sprosse von Bäumen, doch wenn ein Zuckerrübenfeld an ihr Revier grenzt, können sie nicht widerstehen.
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  • Unterwasserballett: An kleinen Bächen stauen Biber Teiche und graben Kanäle, damit sie ihr Futter besser transportieren können und die Eingänge ihrer Bauten unter Wasser liegen. Vergrößern
    Unterwasserballett: An kleinen Bächen stauen Biber Teiche und graben Kanäle, damit sie ihr Futter besser transportieren können und die Eingänge ihrer Bauten unter Wasser liegen.
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  • Unterwasserballett: An kleinen Bächen stauen Biber Teiche und graben Kanäle, damit sie ihr Futter besser transportieren können und die Eingänge ihrer Bauten unter Wasser liegen. Vergrößern
    Unterwasserballett: An kleinen Bächen stauen Biber Teiche und graben Kanäle, damit sie ihr Futter besser transportieren können und die Eingänge ihrer Bauten unter Wasser liegen.
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Natur+Reisen, Tiere
NETZ NATUR: Biber - Die Verdammten

Infos
Produktionsland
Schweiz
Produktionsdatum
2013
SF2
Mi., 01.08.
16:50 - 17:40
2012


Ein Fichtenwald steht unter Wasser, Hunderte junge Eichen liegen kreuz und quer am Boden, und im Zuckerrübenfeld klafft ein grosses Loch. Was den Naturfreund in fasziniertes Staunen versetzt, tut dem Förster oder Bauern in der Seele weh. Seit der letzten Sendung von «NETZ NATUR» über Biber im Jahr 2000 Jahren hat sich einiges getan. Von damals rund 350 Tieren hat sich der Bestand in der Schweiz stark entwickelt, und man rechnet heute mit weit über 2000 Tieren, Tendenz steigend. Viele Flüsse und Seen sind besiedelt, und immer öfter suchen junge Biber ein Zuhause in kleineren Seitenbächen. Dort ist ihr gestalterischer Einfluss um ein Vielfaches höher, denn anders als am grossen Fluss bauen sie hier Dämme und stauen das Wasser je nach Topographie der Landschaft kilometerweit - zum Beispiel im Berner Seeland, wo die Biber die Drainagen der Felder sabotieren und so das Wasser in ein Gebiet zurückbringen, das trockengelegt war. Eine neue Jagdverordnung soll nun den strengen Schutz der Biber aufweichen, denn der Ruf nach deren Regulierung wird immer lauter. Man will es machen wie in Bayern, wo sich die Biber nach der Wiederbesiedlung besonders rasch verbreitet haben und wo sie in Fallen gefangen und geschossen werden. So will man ganze Gebiete biberfrei halten. Doch sobald ein Revier leer ist, kommt ein neuer Biber nach, und das Spiel beginnt von vorne. Die Sendung enthüllt das nächtliche Treiben der Biber: Bruno Schelbert, Tierfilmer im Kanton Aargau, hat sie mit Videofallen in der Nacht ausführlich beobachtet. Und bei der Tössmündung in den Rhein beobachtet der Hobbyangler Werner Ebneter «seine» Biber. So begegnet man etwa der älteren Biberdame Olga. Pünktlich um 19.00 Uhr verlässt sie abends ihren Bau und lässt sich überhaupt nicht scheu unter staunenden Blicken von Badegästen dem Ufer entlang zum nahe gelegenen Zuckerrübenfeld treiben. Dort gelang es dann auch, die Biberdame beim Rübenklau zu filmen. Im Gegensatz zur Schweiz mit ihren weitgehend gezähmten und genutzten Gewässern gibt es im Nordosten Polens noch Flusslandschaften, die weitgehend von Begradigungen und Entwässerungen verschont geblieben sind, und es gibt Wälder, wo nicht jeder Baum einen Besitzer hat. Wie in den Naturparks Polens war Europa einst dicht von Bibern besiedelt. Wo es Wasser gab, gab es Biber. Ihre Dämme stauten Abertausende kleine und grosse Seen, umgeben von offenem Grasland. So sorgten die Biber für ein abwechslungsreiches Mosaik aus Wald, Wasser und Wiesen - Weideland für die grossen Huftiere wie Rothirsch, Elch und Wisent und Lebensraum für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten. Die Landschaft, die sie heute in der Schweiz antreffen, könnte anders nicht sein, und Konflikte sind quasi programmiert. «NETZ NATUR» zeigt diese Konflikte auf, sucht nach Lösungen im In- und Ausland und bietet einen tiefen Einblick in das Leben eines Tieres, von dem man normalerweise nur eindrucksvolle Spuren wie gefällte Bäume und gestaute Bäche sieht.


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