Nach dem Eis

  • Früher schützten sich die Inuit im Winter mit einfachen Erdwohnungen gegen die lebensfeindliche Witterung der Arktis. Vergrößern
    Früher schützten sich die Inuit im Winter mit einfachen Erdwohnungen gegen die lebensfeindliche Witterung der Arktis.
    Fotoquelle: ZDF
  • Wo neues Land aus dem Eis frei wird, erobert die Natur das neue Land schnell als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Der Mensch kommt erst ins Spiel, wenn Ressourcen ausgebeutet werden. Vergrößern
    Wo neues Land aus dem Eis frei wird, erobert die Natur das neue Land schnell als Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Der Mensch kommt erst ins Spiel, wenn Ressourcen ausgebeutet werden.
    Fotoquelle: ZDF
  • Der eisfreie Nordpol im Sommer 2050, den die Polarforscher vorhersagen, ermöglicht neue Seerouten. Von Asien nach Europa brauchen die Schiffe zwei Wochen weniger Fahrzeit als über die Südroute. Vergrößern
    Der eisfreie Nordpol im Sommer 2050, den die Polarforscher vorhersagen, ermöglicht neue Seerouten. Von Asien nach Europa brauchen die Schiffe zwei Wochen weniger Fahrzeit als über die Südroute.
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  • John R. Spear von der Colorado School of Mines (USA) nimmt eine Gesteinsprobe auf Land, das erst vor kurzem vom Eis freigegeben wurde. Vergrößern
    John R. Spear von der Colorado School of Mines (USA) nimmt eine Gesteinsprobe auf Land, das erst vor kurzem vom Eis freigegeben wurde.
    Fotoquelle: ZDF
  • Der Flug in die Wildnis ist ein Einzelcharter. Das Ticket kostet pro Person über 15.000 Euro. Expeditionen sind heute gut planbar, aber immer noch ein Abenteuer und kostspielig. Vergrößern
    Der Flug in die Wildnis ist ein Einzelcharter. Das Ticket kostet pro Person über 15.000 Euro. Expeditionen sind heute gut planbar, aber immer noch ein Abenteuer und kostspielig.
    Fotoquelle: ZDF
  • Die Expedition nach Nunavut, bei der gedreht wurde, finanziert die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover maßgeblich mit. Karsten Piepjohn, der Expeditionsleiter, ist dort Geologe und wandelt auf den Spuren von Alfred Wegener. Vergrößern
    Die Expedition nach Nunavut, bei der gedreht wurde, finanziert die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover maßgeblich mit. Karsten Piepjohn, der Expeditionsleiter, ist dort Geologe und wandelt auf den Spuren von Alfred Wegener.
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Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Nach dem Eis

Infos
Online verfügbar von 04/12 bis 03/01
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2018
arte
Di., 04.12.
22:45 - 23:40
Was passiert mit der Arktis?


Der Klimawandel in der Arktis wird nicht überall negativ gesehen. Das zurückweichende Eis legt neues Land frei, unter dem wertvolle Rohstoffe wie Öl, Gas und Mineralien lagern. Auch neue Seewege werden durch den Rückzug der Gletscher geschaffen, manch einer träumt schon von der polaren Seidenstraße. Große Konzerne bringen sich in Stellung, um die Schätze der Arktis zu nutzen, während die Ureinwohner, die Inuit, im hohen Norden um ihre Unabhängigkeit kämpfen. Für sie bedeutet der Klimawandel weniger eine Bedrohung als eine Chance auf ein besseres Leben. Vier Wochen lang begleitete das Filmteam exklusiv eine Expedition von Geologen an die Nordküste Kanadas, wo noch nie zuvor ein Mensch gewesen ist. Das Drehteam war dabei, als die nördlichste Quelle der Welt entdeckt wurde, ein kleines Wunder der Natur, an dem ein Mikrobiologe DNA-Proben entnimmt, die bei der Entwicklung neuer Impfstoffe gegen resistente Keime helfen könnten. Die wichtigste Ressource im hohen Norden ist aber immer noch der Fisch, mit dem Grönland die halbe Welt versorgt. Trotzdem reichen die Gewinne nicht aus, um notwendige Investitionen in Grönlands unterentwickelte Infrastruktur zu finanzieren. Die größte Insel der Welt hängt immer noch am Tropf Dänemarks, der einstigen Kolonialmacht. Auch die Inuit in Kanada ringen mit ihrer Regierung um das Recht an den Bodenschätzen und der Natur. Die Bewohner der Arktis stehen durch die Gletscherschmelze vor vielen Herausforderungen, aber auch Chancen. Ob es den indigenen Völkern der Region gelingt, am Reichtum ihres eigenen Landes teilzuhaben, ist eine offene Frage.


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