Im Frühjahr 1989 protestieren chinesische Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking. Sie setzen sich für mehr Freiheit und die Demokratisierung der Gesellschaft ein. Anfang Juni schlägt die kommunistische Führung den Aufstand brutal nieder. Die angegebene Zahl der Todesopfer variiert bis heute zwischen mehreren hundert und einigen tausend. Die Anführer der Bewegung, die nicht ums Leben kommen, werden zu Staatsfeinden erklärt und auf Fahndungslisten gesetzt. Über ein Dutzend der Gesuchten und hunderte ihrer Sympathisanten können sich dennoch ins Ausland absetzen.