Konzentrationslager Buchenwald, März 1945: Bei seiner Ankunft im KZ trägt der Pole Jankowski einen Koffer bei sich, den er wie seinen Augapfel hütet. Die beiden Funktionshäftlinge Pippig und Höfel staunen, als sie in dem Koffer ein verstörtes dreijähriges jüdisches Waisenkind entdecken - dessen Entdeckung durch die SS wäre für das kleine Kind das sichere Todesurteil. Als sich die geheime kommunistische Untergrundorganisation des KZ Buchenwalds, die einen bewaffneten Aufstand im Lager bereits von langer Hand plant, des kleinen Jungen annimmt, droht die Organisation und ihr Plan von den Nazis entdeckt zu werden. Nachdem das Kind mehrere Tage im Lager versteckt wird, unter erhebliche Gefahren und Gefährdung der Aktivitäten der illegalen Widerstandsgruppe, fällt schweren Herzens die Entscheidung, den Polen mit dem Kind ins Vernichtungslager zu schicken. Krämer, der Lagerälteste, und mutige Mitstreiter widersetzen sich der Entscheidung - wenige Tage vor der Lagerbefreiung wird die Rettung des Kindes zur Metapher für Menschlichkeit unter barbarischen Lebensbedingungen.