An seiner Straßenkreuzung ist der überstrenge Verkehrspolizist Eberhard Dobermann, ein überzeugter Radfahrer und passionierter Fußgänger, päpstlicher als der Papst. Wer hupt, bekommt gleich einen Strafzettel aufgebrummt. Und wer seine Handzeichen übersieht, muss ebenso blechen. Aber im Grunde seines Herzens ist der Witwer ein patenter, toleranter Kerl, der seine beiden Kinder Karin und Felix gutmütig und duldsam erzieht. Doch als Karin sich ausgerechnet in den mehrfach verwarnten Verkehrsrowdy Walter verliebt, der obendrein Autorennen fährt, verbietet er seiner fast erwachsenen Tochter jeglichen Umgang. Um seinen künftigen Schwiegervater umzustimmen, spielt Walter ihm heimlich den Hauptgewinn der Tombola des Polizeifestes zu: ein VW-Cabriolet. Da der stolze Besitzer des Wagens jedoch einen Führerschein besitzen muss, den Eberhard nicht hat, nimmt er heimlich Fahrstunden. Hinter dem Steuer entpuppt Eberhard sich als einer jener Verkehrsrüpel, die er früher gnadenlos mit Strafzetteln verfolgt hat. Sehr zur Freude seiner Tochter Karin wandelt sich dabei aber auch sein Blick auf den künftigen Schwiegersohn Walter.