Neuland

  • Andreas Korn (li;) und Falko Heidecke (re.) hoffen, einen der vielen Seevögel vor die Linse zu bekommen, die heute in der Goitzsche-Wildnis zu Hause sind. Vergrößern
    Andreas Korn (li;) und Falko Heidecke (re.) hoffen, einen der vielen Seevögel vor die Linse zu bekommen, die heute in der Goitzsche-Wildnis zu Hause sind.
    Fotoquelle: MDR
  • Der 1.300 Hektar große, künstlich geflutete Goitzschesee bei Bitterfeld-Wolfen Vergrößern
    Der 1.300 Hektar große, künstlich geflutete Goitzschesee bei Bitterfeld-Wolfen
    Fotoquelle: MDR
  • Tauchlehrer und Unterwasserfilmer Frank Kleeblatt bei einem seiner Tauchgänge Vergrößern
    Tauchlehrer und Unterwasserfilmer Frank Kleeblatt bei einem seiner Tauchgänge
    Fotoquelle: MDR
  • Andreas Korn (li;) und Falko Heidecke (re.) hoffen, einen der vielen Seevögel vor die Linse zu bekommen, die heute in der Goitzsche-Wildnis zu Hause sind. Vergrößern
    Andreas Korn (li;) und Falko Heidecke (re.) hoffen, einen der vielen Seevögel vor die Linse zu bekommen, die heute in der Goitzsche-Wildnis zu Hause sind.
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  • Ein Seeadler hat einen Fisch erbeutet. Vergrößern
    Ein Seeadler hat einen Fisch erbeutet.
    Fotoquelle: MDR
Report, Dokumentation
Neuland

Infos
Online verfügbar von 27/06 bis 04/07
Produktionsland
Deutschland
Produktionsdatum
2017
arte
Mi., 27.06.
17:10 - 17:40
Der See der versunkenen Geschichte


Die Region Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt war eine der Wiegen der deutschen Chemieindustrie. Vor fast 200 Jahren brachte der Reichtum an Zuckerrüben und Braunkohle den Menschen der Region wirtschaftlichen Aufschwung und der Welt technischen Fortschritt. Doch was einst Segen war, wurde immer mehr zum Fluch. Die giftigen Hinterlassenschaften aus Jahrzehnten ließen den dort lebenden Menschen immer weniger Luft zum Atmen. Im Jahr 1990 schließlich begann der Umbau des riesigen und geschichtsträchtigen Braunkohletagebaus in ein Naherholungsgebiet. Im Zentrum dieses Wandels: der 1.300 Hektar große, künstlich geflutete Goitzschesee, mit jeder Menge Freizeitangeboten. Auch die Waldflächen am südlichen Ufer des Sees gehören zum Rekultivierungskonzept des Tagebaus. Der Betreiber ist gesetzlich verpflichtet, die zerstörte Landschaft wieder in Nutzung zurückzuführen. Die größten komplexen Waldgebiete der Goitzsche sind bereits zu DDR-Zeiten angelegt worden. Ein anderer Bereich des ehemaligen Bergbaugebiets ist heute das Zuhause von Bibern, Ottern, Seeadlern und zahlreichen Wasservögeln. Dieser Teil trägt den Namen Goitzsche-Wildnis und ist ein Naturexperiment der Umweltstiftung BUND. Wie ein so gigantisches Vorhaben gelingen konnte, und in welcher Weise die Region und ihre Einwohner heute davon profitieren, dieser Frage geht Andreas Korn zu Land, zu Wasser und in den sogenannten Folgewäldern nach. Dabei trifft er Menschen, die den Umbau der ehemals giftigsten Industrieregion Europas aktiv begleitet und dort im wahrsten Wortsinn Neuland aufgebaut haben.


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