Katharina und Anne unternehmen Ausflüge, besuchen Cafés, Bekannte und Partys. Dabei loten sie die Chancen weiblicher Emanzipation in einer männlich geprägten Gesellschaft aus. Katharina strebt ein Leben ohne sentimentalen Zwang an. Sie glaubt, dass es ihr gelungen sei, und sieht deshalb die geliebte Freundin Anne mitleidiger an, als es gut sein kann. Anne lernt gerade den linken Jargon. Aber es ist reine Hilflosigkeit. Sie meint, es wäre politisches Engagement, das sie ihrer Freundin Katharina wiederum nicht zutraut, also lächelt auch Anne. Anne träumt von Stefan, der mit Magdalena verheiratet ist, aber alle Frauen liebt, insbesondere die laszive Kirke. Dann ist da noch die Sängerin Gabriele, die die kommerzielle Devise vertritt: Gut ist, was gefällt! Gemeinsam mit einem Komponisten arbeitet sie an einem Chanson mit dem Titel: "Neun Leben hat die Katze".