Neuseeland - Rivalen der Urzeit

  • Die Okarito Region in Neuseeland befindet sich an der Westküste der Südinsel. Vergrößern
    Die Okarito Region in Neuseeland befindet sich an der Westküste der Südinsel.
    Fotoquelle: ZDF/Jurassic Ltd.
  • Wissenschaftler sind mit dem Kajak unterwegs zum Oparara Basin, um Spuren des ausgestorbenen Riesen-Moas zu finden. Vergrößern
    Wissenschaftler sind mit dem Kajak unterwegs zum Oparara Basin, um Spuren des ausgestorbenen Riesen-Moas zu finden.
    Fotoquelle: ZDF/Jurassic Ltd.
  • Ian Graham leitet das Programm zur Suche und Rettung von neuen Kiwi-Eiern beim Department of Conservation. Vergrößern
    Ian Graham leitet das Programm zur Suche und Rettung von neuen Kiwi-Eiern beim Department of Conservation.
    Fotoquelle: ZDF/Jurassic Ltd.
  • Das einzigartige Höhlensystem heißt Honeycomb Hill (Honigwaben Hügel). Hier befindet sich die größte Sammlung uralter Knochen, die jemals in Neuseeland entdeckt wurde Vergrößern
    Das einzigartige Höhlensystem heißt Honeycomb Hill (Honigwaben Hügel). Hier befindet sich die größte Sammlung uralter Knochen, die jemals in Neuseeland entdeckt wurde
    Fotoquelle: ZDF/Jurassic Ltd.
  • Den alten Knochen von ausgestorbenen Tieren wird DNS entnommen, Oparara Neuseeland. Vergrößern
    Den alten Knochen von ausgestorbenen Tieren wird DNS entnommen, Oparara Neuseeland.
    Fotoquelle: ZDF/Jurassic Ltd.
  • Der Wissenschaftler Tom Lawton überprüft eine Kamera, die er für seine Forschung über die Gewohnheiten des Helmkasuaren benötigt, Moresby Ranges im Norden Australiens. Vergrößern
    Der Wissenschaftler Tom Lawton überprüft eine Kamera, die er für seine Forschung über die Gewohnheiten des Helmkasuaren benötigt, Moresby Ranges im Norden Australiens.
    Fotoquelle: ZDF/Jurassic Ltd.
  • Das Okarito Rowi Kiwi-Küken wird von Naturschützern aufgezogen bis es groß genug ist sich in freier Wildbahn gegen räuberische Säugetiere zu wehren. Vergrößern
    Das Okarito Rowi Kiwi-Küken wird von Naturschützern aufgezogen bis es groß genug ist sich in freier Wildbahn gegen räuberische Säugetiere zu wehren.
    Fotoquelle: ZDF/Jurassic Ltd.
Natur+Reisen, Tiere
Neuseeland - Rivalen der Urzeit

Infos
Produktionsland
Neuseeland / Deutschland
Produktionsdatum
2017
3sat
Mi., 31.10.
02:55 - 03:40
Folge 2, Laufvögel auf der Überholspur


Auf den isoliert gelegenen Inseln Neuseelands haben die am Boden lebenden Vögel an Zahl und Vielfalt fast alle anderen Tiere überholt. Lange Zeit herrschten dort viele Arten kleiner Kiwis und imposanter Moas, darunter auch der Riesen-Moa, der größte Laufvogel, der jemals lebte, die hühnerartige Takahe oder auch der Kakapo - ein flugunfähiger Papagei. Der struppige Rowi-Kiwi ist nur nachts unterwegs und sucht am Boden mit dem Ende seines langen Schnabels im Laub nach Beute. Da es in Neuseeland bis zur Ankunft des Menschen mit seinen eingeschleppten Tieren fast keine Säugetiere am Boden gab, konnte er auf das Fliegen verzichten. Heute ist er stark bedroht. Besonders seine Eier sind leichte Beute von Räubern wie dem Hermelin. Deshalb machen sich Naturschützer mit Funk-Antennen und Spürhund im dichten Dschungel von Okarito auf die Suche nach Rowi-Kiwis und ihren frisch gelegten Eiern, um sie zu bergen und in eine Aufzuchtstation zu bringen. Die Belohnung für all die Mühen ist die Geburt von kleinen, aber schon sehr robusten Kiwis, die wieder in die Wildnis entlassen werden. Auch Neuseelands Kakapo kann nicht fliegen. Der putzig aussehende Papagei hat sein Revier am Boden, und auch er ist heute bedroht. Mit viel Energieaufwand kämpfen Naturschützer dafür, dass die laufenden Vögel Neuseelands allmählich wieder an Boden gewinnen. Vor Urzeiten haben Kräfte aus dem Erdinneren den Inselstaat Neuseeland im Pazifik isoliert und verändern sein Äußeres bis heute. Vulkanausbrüche und Erdbeben lassen ihn nicht zur Ruhe kommen. Tiefe Fjorde, gletscherbedeckte Berge und uralte Wälder bieten dort Kreaturen Lebensraum, die nirgendwo sonst zu finden sind. Einige haben sich seit der Urzeit kaum verändert, andere sich auf ungewöhnliche Weise ihrer Umgebung angepasst.


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