Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

  • Lake Te Anau sollte in den 1960er Jahren zur Energiegewinnung mit Lake Manapouri zusammengelegt werden, doch die Bestrebungen wurden aus Umweltschutzgründen abgewendet. Vergrößern
    Lake Te Anau sollte in den 1960er Jahren zur Energiegewinnung mit Lake Manapouri zusammengelegt werden, doch die Bestrebungen wurden aus Umweltschutzgründen abgewendet.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Lake Alabaster liegt am nördlichen Ende des Fiordland Nationalparks und entstand, wie die meisten Seen der Gegend, aus Gletscherschmelzwasser. Vergrößern
    Lake Alabaster liegt am nördlichen Ende des Fiordland Nationalparks und entstand, wie die meisten Seen der Gegend, aus Gletscherschmelzwasser.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Am Lake Manapouri wird die Umwelt-Bewegung Neuseelands geboren: 1973 verhindern Umweltschützer, dass der Wasserspiegel um 27 Meter angehoben wird, aus Angst vor unabsehbaren Folgen für die Umwelt. Vergrößern
    Am Lake Manapouri wird die Umwelt-Bewegung Neuseelands geboren: 1973 verhindern Umweltschützer, dass der Wasserspiegel um 27 Meter angehoben wird, aus Angst vor unabsehbaren Folgen für die Umwelt.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Der doppelte Gipfel "Double Cone" ist mit 2.340 Metern die höchste Erhebung der "Remarkables"- Bergkette. Vergrößern
    Der doppelte Gipfel "Double Cone" ist mit 2.340 Metern die höchste Erhebung der "Remarkables"- Bergkette.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Gletscherwasser des Mount Tutuko fließt in diesem Fluss Richtung Milford Sound, dem bekanntesten der 15 Fjorde Neuseelands. Vergrößern
    Gletscherwasser des Mount Tutuko fließt in diesem Fluss Richtung Milford Sound, dem bekanntesten der 15 Fjorde Neuseelands.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

Infos
Produktionsland
D / NZ
Produktionsdatum
2012
3sat
Mo., 12.02.
10:15 - 11:00
Folge 1, Fjorde und Regenwälder


Diese Folge führt in eine der kältesten und regenreichsten Regionen nahe der Antarktis: in den Fiordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen des Inselstaats. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasy-Film-Trilogie "Herr der Ringe". Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen Southern Alps trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt. Neben riesigen Farnen findet man Scheinbuchen, die ihr Wurzelwerk in die dünne, fruchtbare Erdschicht graben, und Moose, die alles überziehen. Auch die rund 580 Meter hohen Sutherland-Wasserfälle stürzen hier die Klippen hinab und bieten gerade nach starken Regenfällen einen spektakulären Anblick. Die Region ist Lebensraum des Kakapo, der einzigen Papageienart weltweit, die nicht fliegen kann. Der Kakapo ist heute stark bedroht und wird durch ein spezielles Brutprogramm im Nationalparkgebiet nachgezüchtet und wieder ausgewildert.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Das könnte Sie auch interessieren

NDR Die Künstlerin Andrea Kreipe vom Künstlernetzwerk "Föhn" mit ihrem Mann Michael.

Föhn - Der Frühlingsbote der Alpen

Natur+Reisen | 24.02.2018 | 12:45 - 13:30 Uhr
/500
Lesermeinung
HR Kegelrobben kommen an Estlands Küsten weit häufiger vor als ihre Verwandten, die Ringelrobben.

Wildes Baltikum - Die Küste

Natur+Reisen | 24.02.2018 | 21:00 - 21:40 Uhr
4/504
Lesermeinung
HR Kräuter der Welt

Kräuter der Welt - Kräuterwelten der Provence

Natur+Reisen | 25.02.2018 | 07:35 - 08:20 Uhr
/500
Lesermeinung
News
Eine spannende Familiengeschichte spinnt sich rund um Miriam (Luisa Wietzorek, rechts). Emily (Anne Menden) versucht, mit Fragen Antworten zu bekommen.

Ein neues Gesicht bei der Daily-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" bleibt nicht lange unbemerkt. D…  Mehr

"Mir fehlen tatsächlich ein bisschen die Worte": Horst Lichter nahm am Donnerstagabend stellvertretend für das "Bares für Rares"-Team die Goldene Kamera entgegen.

Show-Gastgeber Horst Lichter war den Freudentränen nahe, als der von ihm präsentierte ZDF-Hit "Bares…  Mehr

Seine Schrulligkeit belebt diesen Tatort: Axel Milberg als Klaus Borowski.

Zwischen Dünen und Deichen ermittelt Borowski in einer seltsamen, kleinen Inselwelt voller Abstrusit…  Mehr

Jan Josef Liefers spielt das Justizopfer Wastl Kronach, dessen Geschichte an die des Gustl Mollath angelehnt ist.

Der Film "Gefangen – Der Fall K." basiert auf dem Fall Gustl Mollath und erzählt die fiktive Geschic…  Mehr

Kampf der Tradition gegen die Moderne: Neubürgermeisterin Svea (Paula Kalenberg) und ihr Assistent Igor (Luka Dimic, Zweiter von links) legen sich mit ihrem alteingesessenen Amtskollegen - und Schwiegervater - Joseph (Harald Krassnitzer) an.

Harald Krassnitzer und Paula Kalenberg sind noch einmal als Bürgermeister zweier Alpengemeinden, die…  Mehr