Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

  • Der Tasman River wird durch den Tasman-Gletscher und den Murchison-Gletscher gespeist und windet sich in vielen Verflechtungen über 25 Kilometer durch die Berglandschaft, bis er in den Pukaki-See mündet. Vergrößern
    Der Tasman River wird durch den Tasman-Gletscher und den Murchison-Gletscher gespeist und windet sich in vielen Verflechtungen über 25 Kilometer durch die Berglandschaft, bis er in den Pukaki-See mündet.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Mount Cook ist mit 3.754 Metern der höchste Berg Neuseelands. Aoraki, "in die Wolken stechend", heißt er in der Sprache der Maori. Vergrößern
    Mount Cook ist mit 3.754 Metern der höchste Berg Neuseelands. Aoraki, "in die Wolken stechend", heißt er in der Sprache der Maori.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Flug über Lake Benmore kurz bevor das Zugflugzeug den Gleitflieger über den neuseeländischen Südalpen loslässt. Vergrößern
    Flug über Lake Benmore kurz bevor das Zugflugzeug den Gleitflieger über den neuseeländischen Südalpen loslässt.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Wanaka in der Region Otago, das südlichste Weinanbaugebiet der Welt, ist berühmt für seinen Pinot Noir. Vergrößern
    Wanaka in der Region Otago, das südlichste Weinanbaugebiet der Welt, ist berühmt für seinen Pinot Noir.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Die "Clay Cliffs", Lehmfelsen im Inland der Südinsel, leiten die weite Grasebene des McKenzie-Beckens ein. Vergrößern
    Die "Clay Cliffs", Lehmfelsen im Inland der Südinsel, leiten die weite Grasebene des McKenzie-Beckens ein.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

Infos
Produktionsland
D / NZ
Produktionsdatum
2012
3sat
Do., 21.06.
15:35 - 16:20
Folge 2, Die Südalpen


Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen - Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der "Aoraki" - oder "Mount Cook"-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, "Aoraki", bedeutet so viel wie "Wolken durchstechend". Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der sogenannten Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf.


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