Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

  • Auf dem State Highway Nr. 6 kann man an verschiedenen Streckenabschnitten den atemberaubenden Ausblick auf die Tasmansee und Knight's Point genießen. Vergrößern
    Auf dem State Highway Nr. 6 kann man an verschiedenen Streckenabschnitten den atemberaubenden Ausblick auf die Tasmansee und Knight's Point genießen.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Der Arawata River im Südwesten Neuseelands verzweigt sich in einer Vielzahl von Flussarmen. Die Landwirte dieser Gegend erreichen ihre Weiden fast ausschließlich mit dem Boot. Vergrößern
    Der Arawata River im Südwesten Neuseelands verzweigt sich in einer Vielzahl von Flussarmen. Die Landwirte dieser Gegend erreichen ihre Weiden fast ausschließlich mit dem Boot.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Der Franz-Josef-Gletscher bewegt sich etwa einen halben Meter pro Tag. Eine recht hohe Geschwindigkeit für einen Gletscher, bedingt durch den hohen Niederschlag und das Gewicht des Eises. Vergrößern
    Der Franz-Josef-Gletscher bewegt sich etwa einen halben Meter pro Tag. Eine recht hohe Geschwindigkeit für einen Gletscher, bedingt durch den hohen Niederschlag und das Gewicht des Eises.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Starke Verschiebungen der Tektonischen Platten haben im Kahurangi Nationalpark, der Faltlinie der neuseeländischen Südalpen, diese beeindruckende Kalksteinplatten aufgeschoben. Vergrößern
    Starke Verschiebungen der Tektonischen Platten haben im Kahurangi Nationalpark, der Faltlinie der neuseeländischen Südalpen, diese beeindruckende Kalksteinplatten aufgeschoben.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

Infos
Produktionsland
D / NZ
Produktionsdatum
2012
3sat
Do., 21.06.
16:20 - 17:00
Folge 3, Neuseelands wilder Westen


Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman. Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels.


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