Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

  • Der "Ninety Mile Beach" erstreckt sich bis an die Nordspitze der Nordinsel. Der maorischen Legende nach verlassen hier die Seelen die Erde. Vergrößern
    Der "Ninety Mile Beach" erstreckt sich bis an die Nordspitze der Nordinsel. Der maorischen Legende nach verlassen hier die Seelen die Erde.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Eine natürliche Höhle ist durch das Meerwasser in den Kreidefelsen auf der Coromandel-Halbinsel ausgespült worden. Vergrößern
    Eine natürliche Höhle ist durch das Meerwasser in den Kreidefelsen auf der Coromandel-Halbinsel ausgespült worden.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Auckland wird oft als "City of Sails", Stadt der Segel bezeichnet: kein Wunder, denn Westhaven Marina ist mit 1.400 Bootstellplätzen der größte Yachthafen der Südhalbkugel. Vergrößern
    Auckland wird oft als "City of Sails", Stadt der Segel bezeichnet: kein Wunder, denn Westhaven Marina ist mit 1.400 Bootstellplätzen der größte Yachthafen der Südhalbkugel.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Die sanfte, grüne Hügellandschaft im Zentrum der Nordinsel ist ideales Weideland für Schafe Vergrößern
    Die sanfte, grüne Hügellandschaft im Zentrum der Nordinsel ist ideales Weideland für Schafe
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
  • Die grüne Hügellandschaft im Zentrum der Nordinsel wird hauptsächlich von Romney-Schafen beweidet, die einst von englischen Siedlern importiert wurden. Vergrößern
    Die grüne Hügellandschaft im Zentrum der Nordinsel wird hauptsächlich von Romney-Schafen beweidet, die einst von englischen Siedlern importiert wurden.
    Fotoquelle: ZDF/Andy Salek
Natur+Reisen, Natur und Umwelt
Neuseeland von oben - Ein Paradies auf Erden

Infos
Produktionsland
D / NZ
Produktionsdatum
2012
3sat
Do., 22.11.
17:45 - 18:30
Folge 5, Mammutbäume und Inselarchipel


Diesmal geht es in den äußersten Norden der Nordinsel, den am dichtesten besiedelten Teil Neuseelands. Die größte Stadt des Landes, Auckland, liegt an der schmalsten Stelle der Insel. Der Landstreifen zwischen der Tasmansee im Westen und dem Pazifik im Osten ist teilweise nur einen Kilometer breit. Weiter im Norden liegt der märchenhafte Waipoua Forest. Er besteht fast ausschließlich aus den majestätischen neuseeländischen Kauri-Fichten. Bis zu 50 Meter erheben sich diese Bäume kerzengerade in die Lüfte, ihre Stämme haben einen Durchmesser von bis zu vier Metern. Inmitten der Kauri-Fichten steht der Fürst des Waldes, der Tane Mahuta. Er ist der größte noch existierende Kauri-Baum mit einer Höhe von mehr als 50 Metern und einem Stammumfang von fast 14 Metern. Sein Alter wird auf mehr als 2000 Jahre geschätzt. Vor der Ostküste liegen die unbewohnten Poor Knights Islands mit ihrer faszinierenden Unterwasserwelt. Ein Unterwasserfotograf zeigt die zahlreichen Höhlen, die den unterschiedlichsten Fischarten Schutz bieten. Ein Stück weiter nördlich siedelten in der Region der Bay of Islands die ersten Europäer. Als sie sich niederließen, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den seit Jahrhunderten dort lebenden Maori. Erst mit der Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi 1840 kehrte Frieden ein. Der Vertrag sah zwar ein britisches Staatsoberhaupt vor, sicherte den Maori aber gleichzeitig ihr Land und die britischen Grundrechte zu. In dieser Gegend befindet sich auch der einzige maorische Radiosender, der in der zweiten offiziellen Landessprache sendet. Am nördlichsten Zipfel der Nordinsel, am Kap Reinga, treffen schließlich die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier, so sagen die Maori, verlassen die Seelen der Verstorbenen das Land, um sich zur letzten Station ihrer Reise aufzumachen - nach Hawaiki, das Land ihrer Ahnen.


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