Teheran, Beginn der 1970er-Jahre. Schah Reza Pahlavi regiert mit eiserner Hand und jegliche Opposition wird im Keim erstickt. Auch Habit , der sich zusammen mit Ehefrau Fereshteh (Leïla Bekhti) und Gleichgesinnten gegen die Unterdrückung wehrt, wird inhaftiert und gefoltert. Während sich viele mit der Unterdrückung arrangieren, geben Habit und Fereshteh ihren Glauben an eine bessere Zukunft nicht auf. Als der Schah 1979 gestürzt wird, scheint ein Neuanfang möglich. Doch mit Ayatollah Khomeini und seinem Gottesstaat beginnt die Tyrannei von vorne und das Paar sieht sich erneut der Repression ausgesetzt. Als der politische Druck zu gross wird, bleibt ihnen nur die Flucht ins Ausland. Mit ihrem einjährigen Sohn Nouchi fliehen Hibat und Fereshteh nach Frankreich. Dort landen sie allerdings nicht im Paradies, sondern der Pariser Banlieue. Doch so heruntergekommen das Ghetto der Pariser Vorstadt auch ist, es wird zu jenem Zuhause, für das die beiden Idealisten immer gekämpft haben. Was zunächst als vorübergehende Lösung geplant ist, wird für die Familie zum Neuanfang. Dabei ist die Formel «nur wir drei gemeinsam» nicht nur das Credo ihres Familienglücks, sondern auch der beste Beweis dafür, dass alles möglich ist, wenn man zusammenhält.