Die Kinder Marie und Fritz können die weihnachtliche Bescherung kaum erwarten. Neben den Geschenken ihrer Eltern (Brigitte Hobmeier, Jürgen Tonkel) freuen sie sich ganz besonders auf das, was ihnen ihr geheimnisvoller Patenonkel Drosselmeier unter den festlich geschmückten Baum legt. Es sind die "Zuckerwelt", ein zauberhafter Kasten voller Musik und mechanisch tanzender Figuren und ein Nussknacker, der Marie gleich in ihren Bann zieht. Als dieser später zum Leben erwacht , entbrennt ein Kampf mit dem bösen Mausekönig und Marie erlebt unglaubliche Abenteuer. Da ihr niemand glaubt, muss Marie auf ihre Phantasie vertrauen und gleichzeitig ein Stück Kindheit hinter sich lassen, um dem Nussknacker zur Seite zu stehen und ihn von seinem Fluch zu befreien. Der Film erzählt vom Erwachsenwerden und dem Glauben an die Phantasie. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass sie an sich selber glauben müssen und dass es richtig ist, sich für die eigenen Werte und Ideen einzusetzen. Marie ist fasziniert von einem hölzernen Nussknacker. Was an sich seltsam klingt, ist andererseits ein Zeichen dafür, dass für sie in der Liebe Äußerlichkeiten zweitrangig und die inneren Werte ausschlaggebend sind.