Palmbuschen binden, Kinder, die mit Ratschen gehen, Speiseweihe, Osterfeuer, "Gükalar ufhänga", oder die Wache am Heiligen Grab - es gibt einen bunten Strauß voll Osterbräuche in Österreich. Die meisten haben eine katholische Wurzel, bei andern weiß man nicht, wie sie entstanden sind - wieder andere werden nur in wenigen Orten gepflegt, wie der Opferwidder im Tiroler Virgental oder leben wieder auf, nachdem sie beinahe verschwunden waren. Das "Greangehen" (ins Grüne gehen), in einigen Orten im Weinviertel, gehört sogar seit 2019 zum immateriellen Weltkulturerbe. Am Ostermontag laden die Weinbauern zu "weißem Brot, rotem Wein und Geselchtem" in die Kellergasse ein.