Normalerweise reisen Zehntausende Gläubige aus aller Welt nach Rom, um mit Papst Franziskus die Gottesdienste an den Kar- und Ostertagen zu feiern. In diesem Jahr werden die Osterfeierlichkeiten nur in kleinem Rahmen stattfinden, ohne große öffentliche Teilnahme. Auch der prächtige Schmuck der niederländischen Blumenzüchter auf dem Petersplatz wird nicht geliefert werden. Zum ersten Mal seit der Antike feiert der Papst das Fest der Auferstehung Jesu Christi ohne die direkte Anwesenheit von Gläubigen. Trotz der Corona-Pandemie und des internationalen Gesundheitsnotstands sollen die Gottesdienste aber unter den vorgegebenen Sicherheitsmaßnahmen stattfinden. Papst Franziskus bittet die Katholiken weltweit, besonders für die alten Menschen zu beten und sich solidarisch zu zeigen. Die Messe am Ostersonntag wird über Radio, Fernsehen und Internet übertragen. Für den Segen "Urbi et Orbi" haben sich 160 Sendeanstalten angemeldet. Es kommentieren Monsignore Erwin Albrecht und Elisabeth Möst.