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Für den Wintertourismus ist Schnee ein Segen. Für die Bewohner in abgelegenen Bergregionen kann zu viel davon aber auch gefährlich werden. 1954 war ein sehr niederschlagsreicher Winter. Selbst Wien kämpfte gegen die Schneemassen, wie ein "Austria Wochenschau"-Beitrag zeigt. Aufgrund der extrem starken Schneefälle kam es im Westen Österreichs im Januar 1954 zur größten Lawinenkatastrophe in Österreich. Hauptort war die Vorarlberger Gemeinde Blons im Großen Walsertal. Insgesamt kamen 125 Menschen ums Leben. Ein "Austria Wochenschau"-Sonderbericht zeigt den dramatischen Kampf der Rettungsmannschaften gegen die Gewalten der Natur. In einem "Fenstergucker" aus dem Jahr 1963, bei der man ohne Zweifel von einem Zeitdokument sprechen kann, geht es um Tiroler Bergbauernkinder, die im Winter jeden Tag einen Schulweg bewältigt haben, den man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Denn die Schüler wussten nie, ob das Wetter freundlich gestimmt war oder ob bei ihrem langen Marsch Schneestürme oder sogar Schneebretter auf sie warteten. Während die Schüler gegen den Schnee gekämpft haben, war der Wintertourismus inklusive Après-Ski vor dem kuscheligen Kaminfeuer schon in vollem Gange. Aber - so jedenfalls das Klischee - nicht alle Städter, die in die Berge gefahren sind, wussten auch, wie man die Skier richtig am Auto montiert. Und wie es so ist mit den Klischees: Oft haben sie ja einen wahren Kern. Peter Nidetzky war so freundlich und führte 1970 vor, wie man seine Ski-Ausrüstung richtig transportiert. In einem Bericht der "Austria Wochenschau" aus dem Jahr 1975 geht es jetzt um ein ganz anderes Problem, das uns bis in die Gegenwart beschäftigt. Kinder aus Wien ärgerten sich über Schneemangel und mussten wohl oder übel auf einer Kunststoff-Langlaufloipe ihr Amüsement finden.

Thema:

Mit und gegen den Schnee

Für den Wintertourismus ist Schnee ein Segen. Für die Bewohner in abgelegenen Bergregionen kann zu viel davon aber auch gefährlich werden. 1954 war ein sehr niederschlagsreicher Winter. Selbst Wien kämpfte gegen die Schneemassen, wie ein "Austria Wochenschau"-Beitrag zeigt. Aufgrund der extrem starken Schneefälle kam es im Westen Österreichs im Januar 1954 zur größten Lawinenkatastrophe in Österreich. Hauptort war die Vorarlberger Gemeinde Blons im Großen Walsertal. Insgesamt kamen 125 Menschen ums Leben. Ein "Austria Wochenschau"-Sonderbericht zeigt den dramatischen Kampf der Rettungsmannschaften gegen die Gewalten der Natur. In einem "Fenstergucker" aus dem Jahr 1963, bei der man ohne Zweifel von einem Zeitdokument sprechen kann, geht es um Tiroler Bergbauernkinder, die im Winter jeden Tag einen Schulweg bewältigt haben, den man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Denn die Schüler wussten nie, ob das Wetter freundlich gestimmt war oder ob bei ihrem langen Marsch Schneestürme oder sogar Schneebretter auf sie warteten. Während die Schüler gegen den Schnee gekämpft haben, war der Wintertourismus inklusive Après-Ski vor dem kuscheligen Kaminfeuer schon in vollem Gange. Aber - so jedenfalls das Klischee - nicht alle Städter, die in die Berge gefahren sind, wussten auch, wie man die Skier richtig am Auto montiert. Und wie es so ist mit den Klischees: Oft haben sie ja einen wahren Kern. Peter Nidetzky war so freundlich und führte 1970 vor, wie man seine Ski-Ausrüstung richtig transportiert. In einem Bericht der "Austria Wochenschau" aus dem Jahr 1975 geht es jetzt um ein ganz anderes Problem, das uns bis in die Gegenwart beschäftigt. Kinder aus Wien ärgerten sich über Schneemangel und mussten wohl oder übel auf einer Kunststoff-Langlaufloipe ihr Amüsement finden.



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