Papillon

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    Louis Dega (Dustin Hoffman) träumt von der Freiheit.
    Fotoquelle: © ARD Degeto/BR
  • Der aufsässige Sträfling Henri Charrière alias Papillon (Steve McQueen) wird von Wärtern niedergerungen. Vergrößern
    Der aufsässige Sträfling Henri Charrière alias Papillon (Steve McQueen) wird von Wärtern niedergerungen.
    Fotoquelle: © ARD Degeto/BR
  • Nach einem gescheiterten Fluchtversuch schmachtet Henri Charrière alias Papillon (Steve McQueen) jahrelang in finsterer Einzelhaft. Vergrößern
    Nach einem gescheiterten Fluchtversuch schmachtet Henri Charrière alias Papillon (Steve McQueen) jahrelang in finsterer Einzelhaft.
    Fotoquelle: © ARD Degeto/BR
Spielfilm, Gefängnisfilm
Papillon

Infos
Originaltitel
Papillon
Produktionsland
USA, F
Produktionsdatum
1973
Altersfreigabe
16+
Kinostart
Do., 13. Dezember 1973
DVD-Start
Do., 23. November 2006
BR
Fr., 11.10.
23:05 - 01:30


Wegen Mordes an einem Zuhälter wird Henri Charriere (Steve McQueen) alias "Papillon" zu lebenslanger Zwangsarbeit in der Strafkolonie Französisch-Guyana verurteilt. Abgeschobene Kriminelle sollen hier unter unmenschlichen Haftbedingungen gebrochen werden. Doch Henri trotzt der sengenden tropischen Sonne, den Krankheiten und den Schikanen der sadistischen Wärter. Gemeinsam mit dem Fälscher Louis Dega (Dustin Hoffman) schmiedet er einen gewagten Fluchtplan. Marseille, in den 1930er-Jahren: Von bewaffneten Soldaten eskortiert, zieht eine Gruppe von Häftlingen durch die Stadt in Richtung Hafen. Die Delinquenten werden in eine Strafkolonie in Französisch-Guyana verschifft, wo sie nach Verbüßung ihrer Haftstrafe als Kolonisten verbleiben sollen. Unter ihnen befindet sich Henri Charriere, der angeblich einen Zuhälter erstochen hat. Auf der Brust trägt er die Tätowierung eines Schmetterlings ("Papillon") als Symbol der Freiheit. Schon während der Überfahrt denkt er an nichts anderes als seine Flucht. Er freundet sich mit dem Betrüger Louis Dega an und plant, mit dessen Geld die Gefängniswärter der Strafkolonie zu bestechen. Der Plan scheint zu funktionieren, doch Henri wird verraten und erhält Einzelhaft. Durch die Vermittlung eines Arztes startet Henri, diesmal gemeinsam mit Louis, einen zweiten Fluchtversuch. Auf einer entlegenen Leprastation schenken Aussätzige den Flüchtlingen Geld für ein Segelboot, mit dem sie bis nach Honduras gelangen. Während Louis hier verhaftet und nach Guyana ausgeliefert wird, kann Henri sich zunächst in einem Kloster verstecken. Durch den Verrat der Äbtissin landet auch er wieder im Straflager. Die Jahre ziehen ins Land, Henri ist längst ein alter Mann, doch sein Freiheitswillen ist ungebrochen. Oscar-Preisträger Franklin J. Schaffner ("Patton - Rebell in Uniform") inszenierte diesen aufwendig inszenierten Kinoerfolg der 1970er-Jahre nach dem autobiografischen Roman "Papillon" von Henri Charriere. Der bildgewaltige Abenteuerfilm prangert die unmenschlichen Haftbedingungen in den Gefangenenlagern in Französisch-Guyana an. Von Mitte des 19. bis weit ins 20. Jahrhundert hinein lebten hier mehrere Zehntausend abgeschobene Kriminelle unter Bedingungen, die mit sibirischen Arbeitslagern vergleichbar sind. Steve McQueen als unbeugsamer Ausbrecher und Dustin Hoffman als gebrochener Häftling überzeugen durch glänzende Darstellerleistungen. Gedreht wurde u.a. an Originalschauplätzen wie Saint-Laurent-du-Maroni sowie in Spanien und Jamaika. "Vor allem ... die erstklassige Besetzung mit Steve McQueen und Dustin Hoffman lässt diesen hochdramatischen und bildgewaltigen Thriller zu einem Meisterwerk werden. Fazit: Packend und dicht inszeniert. Längst ein Klassiker." (Cinema)

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Papillon" finden Sie hier.


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Der Trailer zu "Papillon"

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