Herr Pang hat sich nicht weniger vorgenommen, als die internationalen Warenströme umzulenken und aus Parchim ein neues Zentrum der Globalisierung zu machen. Aber passt seine Idee auch in die norddeutsche Provinz? Die Arbeitslosenquote ist hoch, der Flughafen liegt seit 17 Jahren brach. Ein Container auf Stelzen dient als provisorischer Tower, die Landebahn bröckelt und die Belegschaft spricht kein Englisch. Während Jonathan Pangs deutscher Berater Werner Knan sich weiter und weiter in den Sumpf deutscher Bürokratie verrennt, reist Herr Pang mit bezwingendem Optimismus quer durch die Welt, um über alle Grenzen hinweg andere von seiner Idee zu begeistern. Sieben Jahre lang haben die Filmemacher Stefan Eberlein und Manuel Fenn den Investor begleitet. Sie folgen ihm zu neureichen chinesischen Geschäftsleuten, einer netzwerkenden Bundestagsabgeordneten und in die tiefste chinesische Provinz, Jonathan Pangs Heimat Henan. Aber trotz aller Anstrengungen tut sich in Parchim nichts. Und so werden Pangs Versuche, das Flughafen-Projekt doch noch zu stemmen, immer verzweifelter.