Paulette - Die etwas andere Oma

  • Maria (Carmen Maura, li.), Lucienne (Dominique Lavanant, re.) und Renée (Françoise Bertin, Mitte) machen eine erstaunliche Entdeckung. Vergrößern
    Maria (Carmen Maura, li.), Lucienne (Dominique Lavanant, re.) und Renée (Françoise Bertin, Mitte) machen eine erstaunliche Entdeckung.
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/Légende Films
  • Ein Polizeihund wittert das Gras in der Tasche der unschuldig aussehnden Paulette (Bernadette Lafont). Vergrößern
    Ein Polizeihund wittert das Gras in der Tasche der unschuldig aussehnden Paulette (Bernadette Lafont).
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/Légende Films
  • Die rüstige Seniorin Paulette (Bernadette Lafont) macht sich mit den Finessen das Hanfanbaus vertraut. Vergrößern
    Die rüstige Seniorin Paulette (Bernadette Lafont) macht sich mit den Finessen das Hanfanbaus vertraut.
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/Légende Films
  • Maria (Carmen Maura, re.), Lucienne (Dominique Lavanant, li.) und Renée (Françoise Bertin, Mitte) haben eine ganze Palette an "berauschendem" Gebäck anzubieten. Vergrößern
    Maria (Carmen Maura, re.), Lucienne (Dominique Lavanant, li.) und Renée (Françoise Bertin, Mitte) haben eine ganze Palette an "berauschendem" Gebäck anzubieten.
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/Légende Films
  • Der Großdealer Vito (Paco Boublard, li.) erläutert Paulette (Bernadette Lafont), wie das Geschäft mit seinem Stoff läuft. Vergrößern
    Der Großdealer Vito (Paco Boublard, li.) erläutert Paulette (Bernadette Lafont), wie das Geschäft mit seinem Stoff läuft.
    Fotoquelle: rbb/ARD Degeto/Légende Films
Spielfilm, Tragikomödie
Paulette - Die etwas andere Oma

Infos
Foto, Audiodeskription
Originaltitel
PAULETTE
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2012
Kinostart
Do., 18. Juli 2013
DVD-Start
Do., 21. November 2013
RBB
Sa., 21.07.
22:15 - 23:35


Früher einmal führte Paulette mit ihrem Mann ein gut gehendes Restaurant. Dann aber liefen die Geschäfte schlechter, die beiden mussten den Betrieb aufgeben. Der Mann verstarb und nun lebt Paulette einsam und in ärmlichen Verhältnissen in einem Plattenbau der Pariser Banlieue. In den Räumen ihrer ehemaligen Bar befindet sich inzwischen ein Chinarestaurant. Das passt genau in die Weltsicht der 80-Jährigen, denn für sie sind sowieso die Ausländer an allem schuld. Bei jeder Gelegenheit macht sie ihrer Verbitterung Luft. Entsprechend unterkühlt ist das Verhältnis zu ihrer Tochter, die ausgerechnet einen Schwarzen geheiratet hat. Dabei könnte die biestige alte Dame etwas familiäre Hilfe gut gebrauchen. Ihre Rente reicht kaum zum Überleben. Die Rechnungen stapeln sich und ein Teil ihrer Möbel wurde bereits gepfändet. In dieser Situation kommt Paulette durch einen schicksalhaften Zufall auf eine ungewöhnliche Idee: Sie will es den jugendlichen Dealern ihres Viertels gleichtun und mit dem Verkauf von Marihuana ihre Kasse auffüllen. Der Großdealer Vito nimmt die alte Frau zwar nicht wirklich ernst, gibt ihr aber trotzdem eine Chance. Und siehe da: Bald kann Paulette, die kein Polizist mit Drogen in Verbindung bringen würde, beachtliche Verkäufe vorweisen. Der Erfolg sorgt allerdings auch für Neid. Mit einem brutalen Raubüberfall wollen konkurrierende Dealer sie aus dem Geschäft drängen. Aber Not macht erfinderisch und so besinnt Paulette sich ihrer alten Talente als Zuckerbäckerin und verarbeitet das verbliebene Marihuana zu Haschplätzchen. Das berauschende und dazu noch köstlich schmeckende Gebäck wird zum Verkaufsschlager im ganzen Viertel. Durch ihren neuen "Job" beginnt sich die nun gut verdienende Paulette auch charakterlich zu wandeln: Hinter der rassistischen Menschenfeindin kommt eine freundliche, gut gelaunten Dame mit Sinn für Humor zum Vorschein. Dann aber tritt der russische Gangster Taras an sie heran, weil er ihre verlockenden Drogenkekse an Grundschulen verkaufen will. Bei diesem schmutzigen Geschäft will Paulette nicht mehr mitmachen.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Paulette" finden Sie hier.


Werbepause? Zeit für Spielchen!

Der Trailer zu "Paulette"

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