Der Scheidungswunsch ihres Mannes trifft die New Yorker Anwältin Diane Hudson wie ein Blitzschlag. Völlig kopflos flieht sie mit ihren Teenager-Kindern Zoe und Jake vor dem Unausweichlichen zu ihrer Mutter Grace . Dabei klaffen Lebenseinstellung und Überzeugungen der beiden so weit auseinander, dass es seit 20 Jahren keinen Kontakt zwischen beiden gab. An der Situation hat sich nichts geändert. Zum Leidwesen der konservativen Diane lebt Grace nicht nur in Woodstock, sie ist die idealtypische Verkörperung all dessen, wofür Woodstock jemals stand: "sex and drugs" und oft auch "politics". Trotzdem freut sich das gealterte Blumenkind über die Anwesenheit ihrer business-glatten Tochter und ihrer Enkel, die sie zum ersten Mal sieht. Doch das Konfliktpotenzial ist das alte und Diane lässt keinen Zweifel daran, dass sie auch heute noch ihre Mutter wie einst wegen des Verkaufs von Haschisch verhaften lassen würde. Letztlich jedoch kann sich keiner von ihnen dem Hauch der Freigeist-Romantik des Ortes entziehen, wenn auch der Weg zu Zufriedenheit und Glück manchmal steinig ist - aber, zumindest von außen betrachtet, auch komischer Momente nicht entbehrt. So finden nicht nur der versuchte Nachwuchs-Autorenfilmer Jake und die Kellnerin Tara zusammen, sondern auch die beinahe militante Vegetarierin und Tierschützerin Zoe und Fleischer Cole , ebenso wie Diane und Grace' jüngerer Ex-Lover Jude - auch Diane und Grace können endlich Frieden schließen.