Die transsexuelle Puertoricanerin Penthesilea hat in Berlin nicht nur Arbeit als Hebamme gefunden, sondern auch ein Zuhause. Nachts rast sie auf ihrem Motorrad über die Autobahn oder hängt mit ihrem Kumpel Nadim in seiner Bar ab. Als sie ein Fremder im Nachtbus belästigt und diskriminiert, eskaliert die Situation. Einer der Fahrgäste, der junge Franzose Latif, ist von ihr fasziniert. Die Einzelkämpferin Penthesilea ist von dem zurückhaltenden Latif amüsiert und verführt ihn im Handumdrehen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine fragile Liebesgeschichte. Latif träumt von Penthesilea, wacht aber neben seiner Freundin Maria auf, doch er hat sich schon lange von ihr distanziert. Bei seiner Arbeit am Flughafen als Gepäckabfertiger hat er viel Zeit zum Nachdenken. Seitdem er Penthesilea kennt, weiß er, dass er ein falsches Leben führt. Die Begegnung gibt ihm endlich die Kraft, sich von Maria zu trennen. Auch Penthesilea wird von Latif in ihren Träumen nicht losgelassen. Sie hat Schwierigkeiten, Latif zu vertrauen, und glaubt sich verraten, als Maria behauptet, schwanger zu sein. Maria will Latif mit allen Mitteln zurückerobern, auch wenn das bedeutet, Penthesilea zu demütigen. Penthesilea sieht sich konfrontiert mit den Geistern der Vergangenheit - doch bevor sie an der Ohnmacht zerbricht, macht sie sich auf, um zu zerstören.