An der Zürcher Helvetiastrasse wird die Bar und Animierdame Maria Kunz erwürgt. Eine Kette von unglücklichen Umständen macht den jungen Bündner Gaudenz Moser verdächtig. Er wird verhaftet, und sein Bruder Vinzenz weiss darauf nur einen Rat: Er bittet Pfarrer Iseli aus seinem Heimatdorf um Hilfe, und der gewitzte, streitbare Kleriker überlegt nicht lange. Er reist umgehend nach Zürich, heimlich gefolgt von Jungfer Regula , seiner treusorgenden, allgegenwärtigen Haushälterin. Hier verwirren sich erst einmal die Dinge. Gaudenz bekennt sich nämlich schuldig. Pfarrer Iseli aber - von der Unschuld seines verirrten Schäfchens überzeugt - forscht weiter und stösst bald auf dubiose Gestalten. «Helvetiastrasse 17» hiess Jacob Fischers Radiohörspiel, das Anfang 1969 in fünf Folgen mit grossem Erfolg auf Radio Beromünster lief. So wurde denn, ähnlich wie bei «Polizischt Wäckerli» und den grossen Gotthelf-Serien, das Buch für den Film umgearbeitet, den der junge Regisseur Albert Buchmüller noch im gleichen Jahr inszenierte. Neben Ruedi Walter und Margrit Rainer wirkte in diesem Kriminalstück die ganze Riege der populären Schweizer Darsteller jener Zeit mit, darunter Inigo Gallo, Paul Bühlmann, Ines Torelli, Jörg Schneider, Ueli Beck und Stephanie Glaser.