Picasso, Braque & Cie

  • Seine Eltern wollten aus ihm einen Kaufmann machen, doch Daniel-Henry Kahnweiler hatte andere Pläne. Der junge Kunsthändler wandte sich zunächst wegen der günstigen Preise den Kubisten zu. Vergrößern
    Seine Eltern wollten aus ihm einen Kaufmann machen, doch Daniel-Henry Kahnweiler hatte andere Pläne. Der junge Kunsthändler wandte sich zunächst wegen der günstigen Preise den Kubisten zu.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der Dichter und Kunstkritiker Guillaume Apollinaire widmete einige seiner Gedichte seinem Freund Pablo Picasso Vergrößern
    Der Dichter und Kunstkritiker Guillaume Apollinaire widmete einige seiner Gedichte seinem Freund Pablo Picasso
    Fotoquelle: ARTE France
  • Der junge Maler Georges Braque rebellierte gegen den bürgerlichen Geschmack. Dieses Foto entstand in Pablo Picassos Atelier. Vergrößern
    Der junge Maler Georges Braque rebellierte gegen den bürgerlichen Geschmack. Dieses Foto entstand in Pablo Picassos Atelier.
    Fotoquelle: ARTE France
  • Pablo Picasso mit seiner damaligen Lebensgefährtin Fernande Olivier Vergrößern
    Pablo Picasso mit seiner damaligen Lebensgefährtin Fernande Olivier
    Fotoquelle: ARTE France
Kultur, Kunst und Kultur
Picasso, Braque & Cie

Infos
Synchronfassung, Online verfügbar von 28/10 bis 27/11
Produktionsland
Frankreich
Produktionsdatum
2018
arte
So., 28.10.
15:35 - 16:25
Die kubistische Revolution


Picasso, Braque, Apollinaire und Kahnweiler - zwei Künstler, ein Dichter und ein Kaufmann - waren Zeitgenossen. Noch vor ihrem 30. Geburtstag veränderten diese vier jungen Männer die Kunstwelt von Grund auf - von der Gestaltung über die Verbreitung bis hin zum Handel. Ein ungewöhnliches Bündnis, in dem sich die visuelle Revolution der Maler Pablo Picasso und Georges Braque auf das literarisch-kritische Genie Guillaume Apollinaires und den hervorragenden Geschäftssinn des deutsch-französischen Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler stützte. Zum Zeitpunkt der Braque-Ausstellung, die Kahnweiler im November 1908 in seiner frisch eröffneten Kunstgalerie nahe der Place de La Madeleine in Paris organisierte, war der Kubismus noch nicht einmal ein Konzept, geschweige denn eine Bewegung. Der Name wurde von einer schmähenden Äußerung von Matisse gegen die "petits cubes", die "kleinen Würfel", in Braques Gemälde "Häuser in L'Estaque" übernommen. Doch bereits damals waren Braque und Picasso die Taktgeber eines tiefgreifenden Wandels in der Kunst. Unter dem Einfluss der vier Visionäre entfaltete der Kubismus eine unverkennbare Identität, entfachte Begeisterung und faszinierte die Elite der Pariser Kunstszene. Zwischen 1907 und 1914 schworen die vier jungen Wilden dem traditionellen Kunstschaffen ab. Der Rest ist Geschichte: Dank der Erwerbungen europäischer, russischer und amerikanischer Sammler verbreitete sich der Kubismus sehr rasch auch international und Kahnweiler wurde 1920 durch sein legendäres Buch "Der Weg zum Kubismus" quasi unsterblich.


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