Planet Deutschland - 300 Millionen Jahre

Report, Dokumentation
Planet Deutschland - 300 Millionen Jahre

Infos
Audiodeskription
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2014
WDR
So., 25.11.
14:30 - 15:15
Folge 3, Das Ende der Wildnis


Die vorerst letzte Eiszeit ist die Zeit der großen Weidetiere. Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Mitten in der Kälte zieht der moderne Mensch aus den Savannen Afrikas nach Deutschland. Als Jäger und Sammler bestimmt der Zug der Herden sein Leben. Mit dem Abschmelzen der Gletscher entwickelt sich der Norden Deutschlands zu dem Land von heute. Ein völlig neues Ökosystem entsteht: Das Wattenmeer. Aus der einstigen Eiswüste ist ein reicher Lebensraum geworden. Haarquallen, Seehasen und das giftige Petermännchen tummeln sich hier. Über der Wasseroberfläche leben bis zu zwölf Millionen Vögel im Laufe eines Jahres. Das Wattenmeer gilt als das vogelreichste Gebiet Europas. Die Menschen, die bisher nur als Jäger und Sammler unterwegs waren, lassen sich jetzt nieder und passen den Lebensraum zum ersten Mal gezielt ihren Bedürfnissen an. 5.500 v. Chr. beginnt mit der sogenannten Neolithischen Revolution die Landwirtschaft. Nachdem die Römer Teile des Landes erobert haben, fangen sie gleich damit an ein Versorgungs- und Straßennetz zu bauen. Aus ihren Lagern entwickeln sich später Städte wie Köln, Mainz und Koblenz. Niemand weiß, wie dieses Land in Zukunft aussehen wird, ob es einen fernen Tages am Nordpol liegt oder wieder unter tropischer Sonne. Wird Deutschland irgendwann einmal zwischen zwei Kontinenten zerquetscht und in die Höhe gehoben, in zwei Teile zerrissen und im Meer versinken? Werden die Vulkane der Eifel eines Tages wieder Feuer speien oder kilometerdicke Eispanzer unser Land bedecken? Eines jedoch ist sicher: es wird ein ganz anderes Deutschland sein als das Land, das wir kennen.


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