Play

  • Alex (Sebastian Hegmar) und Sebastian (Sebastian Blyckert) werden von Anas (Anas Abdirahman), Yannik (Yannick Diakité), Nanu (Nana Manu) und Abdi (Abdiaziz Hilowle) unter Druck gesetzt. Vergrößern
    Alex (Sebastian Hegmar) und Sebastian (Sebastian Blyckert) werden von Anas (Anas Abdirahman), Yannik (Yannick Diakité), Nanu (Nana Manu) und Abdi (Abdiaziz Hilowle) unter Druck gesetzt.
    Fotoquelle: ZDF/Plattform Produktion/Mar
  • Nachdem sie ausgeraubt worden sind, machen sich v.l.n.r. Alex (Sebastian Hegmar), John (John Ortiz) und Sebastian (Sebastian Blyckert) auf dem Heimweg. Vergrößern
    Nachdem sie ausgeraubt worden sind, machen sich v.l.n.r. Alex (Sebastian Hegmar), John (John Ortiz) und Sebastian (Sebastian Blyckert) auf dem Heimweg.
    Fotoquelle: ZDF/Plattform Produktion/Mar
  • Eine Gruppe somalischer Jungen  beschuldigt eine Gruppe schwedischer Jungen, ein Mobiltelefon gestohlen zu haben. V.l.n.r.: Yannick (Yannick Diakité), Alex (Sebastian Hegmar), Kevin (Kevin Vaz), Abdi (Abdiaziz Hilowle), Anas (Anas Abdirahman), Sebastian (Sebastian Blyckert). Vergrößern
    Eine Gruppe somalischer Jungen beschuldigt eine Gruppe schwedischer Jungen, ein Mobiltelefon gestohlen zu haben. V.l.n.r.: Yannick (Yannick Diakité), Alex (Sebastian Hegmar), Kevin (Kevin Vaz), Abdi (Abdiaziz Hilowle), Anas (Anas Abdirahman), Sebastian (Sebastian Blyckert).
    Fotoquelle: ZDF/Plattform Produktion/Mar
  • Sebastian (Sebastian Blyckert) und Anas (Anas Abdirahman) haben den Kontakt zu ihren Gruppen verloren. Vergrößern
    Sebastian (Sebastian Blyckert) und Anas (Anas Abdirahman) haben den Kontakt zu ihren Gruppen verloren.
    Fotoquelle: ZDF/Plattform Produktion/Mar
  • In diesem Einkaufszentrum im Göteborg nimmt die Geschichte ihren Anfang: v.l.n.r.: Alex (Sebastian Hegmar) und Sebastian (Sebastian Blyckert) werden von Anas (Anas Abdirahman), Yannik (Yannick Diakité), Nanu (Nana Manu) und Abdi (Abdiaziz Hilowle) unter Druck gesetzt. Vergrößern
    In diesem Einkaufszentrum im Göteborg nimmt die Geschichte ihren Anfang: v.l.n.r.: Alex (Sebastian Hegmar) und Sebastian (Sebastian Blyckert) werden von Anas (Anas Abdirahman), Yannik (Yannick Diakité), Nanu (Nana Manu) und Abdi (Abdiaziz Hilowle) unter Druck gesetzt.
    Fotoquelle: ZDF/Plattform Produktion/Mar
Spielfilm, Drama
Play

Infos
Originaltitel
Play
Produktionsland
Dänemark / Frankreich / Schweden
Produktionsdatum
2011
Kinostart
Do., 15. März 2007
3sat
Mo., 24.09.
01:25 - 03:20


Nach anfänglichem Zögern willigen die schwedischen Jugendlichen ein, den angeblich bestohlenen Bruder zu treffen, um die Angelegenheit zu klären. Obwohl ihnen bewusst ist, dass sie ausgeraubt werden sollen, folgen sie den Somaliern. Der vermeintlich kurze Fußweg zum Bruder entwickelt sich zu einer stundenlangen Odyssee per Bus und Straßenbahn ans andere Ende der Stadt, in deren Verlauf sich Täter und Opfer näherkommen. Die Schweden fügen sich in die ihnen zugewiesene Opferrolle, und zwischen ihnen und den Tätern entwickelt sich eine eigenartige Beziehung, die darin gipfelt, dass die schwedischen Jungen die somalischen Jungen verteidigen, als diese in der Straßenbahn attackiert werden. Bis sie schließlich gemeinsam den Ort erreichen, an dem der Akt des Raubes gewaltfrei und in stummer Übereinkunft ausgeführt wird. Ruben Östlund entwirft in seinem vielfach ausgezeichneten Spielfilm "Play" eine ebenso klar strukturierte wie spannende Studie menschlicher Verhaltensmuster. Basierend auf dem realen Fall und inspiriert durch die Erkenntnisse der experimentellen Sozialpsychologie, hat der schwedische Autor und Regisseur einen außergewöhnlichen Film inszeniert. Während seiner Recherche zu "Play" trat Ruben Östlund mit den Justizbehörden in Göteborg in Kontakt und erhielt die Möglichkeit, die sechs Aktenschränke des Falles mit den schriftlich niedergelegten Verhörprotokollen, Aussagen der Opfer und Mitgliedern ihrer Familien sowie Zeugenaussagen zu studieren. Darüber hinaus sichtete er umfangreiches Material in Form von Fotos, Aufzeichnungen von Überwachungskameras sowie Fallrekonstruktionen, bevor er selbst ausführliche Gespräche mit den wirklichen Opfern und Tätern führte. Eine Jugendbande, bestehend aus fünf zwölf- bis 16-jährigen somalischen Einwandererkindern, hatte in etwa 40 Fällen andere Heranwachsende in einem Einkaufszentrum in Göteborg ausgeraubt. Rekonstruktionen einiger der Raubdelikte machen deutlich, dass bei der Ausübung des Verbrechens Rhetorik eine viel entscheidendere Rolle spielte als Gewalt.

Eine Filmkritik sowie weitere Infos zu "Play" finden Sie hier.


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