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Mi., 23.05.
21:50 - 22:20


Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.

Thema:

Teure Graffiti - Wie Straftäter Kasse machen und der Kunde zahlt

200 Millionen Euro Schäden verursachen illegale Graffiti-Sprayer pro Jahr in Deutschland. Betroffen sind vor allem öffentliche Verkehrsbetriebe. In manchen Städten wie zum Beispiel Leipzig oder Berlin fährt kaum eine S-Bahn, die nicht besprüht ist. Die Kosten trägt die Allgemeinheit: der Steuerzahler oder der Kunde. Graffiti sprühen ist zwar strafbar, die Ausklärungsquote und die Strafen sind jedoch äußerst gering. Und wird überhaupt einmal ein Täter erwischt, muss er nur selten den von ihm verursachten Schaden bezahlen. So holten sich die Berliner Verkehrsbetriebe von 3 Millionen Euro Schaden im letzten Jahr gerade einmal 210,50 Euro von Sprayern zurück. Die Täter machen dagegen mitunter sogar Kasse - mit der Vermarktung ihrer Taten in der Szene.

Teure Insolvenzverwalter - Wie man sein Erspartes verlieren und darauf noch Zinsen zahlen kann

Mehrere Tausend Kleinanleger verloren bei der Pleite des Dresdner Finanzdienstleisters Infinus ihre Ersparnisse. Sie hoffen auf die Arbeit mehrerer Insolvenzverwalter, die das Infinus-Vermögen sichern und an die Gläubiger, also an die Anleger, zurückzahlen sollen. Immerhin waren zum Zeitpunkt der Insolvenz ca. 400 Millionen Euro Vermögen und viele Immobilien vorhanden. Dennoch bekamen die Anleger bisher kein Geld zurück. Die Insolvenzverwalter produzieren offenbar vor allem eins: hohe Kosten. Diese Kosten entstehen auch durch Gutachten und Klagen gegen die Anleger. Denn die sollen zu ihrem verlorenen Geld nun auch noch die während der Anlagezeit ausgeschütteten Zinsen auf die Konten der Insolvenzverwalter zurückzahlen.

Merkel und der Dieselskandal: Wie die Kanzlerin die Autohersteller schützt

In deutschen Großstädten drohen Dieselfahrverbote und der Dieselskandal nimmt kein Ende. Jetzt wurde bekannt, dass das Kraftfahrtbundesamt (KBA) in Flensburg den Rückruf von 60.000 Porsche-SUVs mit Dieselmotoren angeordnet hat. So hätten die KBA-Prüfer allein beim Modell Macan fünf illegale Abschalteinrichtungen gefunden, durch welche die Abgasreinigung nur auf dem Prüfstand, nicht aber im Straßenbetrieb ordnungsgemäß funktioniert.
Der jüngste Rückruf ist der bereits vierte im Zusammenhang mit dem Dieselskandal im Jahr 2018. Zuvor traf es verschiedene Modelle der Hersteller Audi und BMW. Die Zahl der Klagen gegen VW und andere Hersteller geht inzwischen in die Zehntausende, Experten halten die von den Autoherstellern angebotenen Software-Updates für nicht ausreichend und fordern die Nachrüstung der betroffenen Modelle. Dagegen wehrt sich die Autoindustrie, eine solche Lösung sei zu teuer. Doch ein von der Bundesregierung in Auftrag gegebenes Gutachten kommt zu einem anderen Urteil, die Kosten seien viel geringer und eine Nachrüstung aller Fahrzeuge machbar. Doch genau dieses Gutachten hält die Bundesregierung unter Verschluss. In bemerkenswerter Weise hat jetzt die Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren eigenen Experten widersprochen und sich klar auf die Seite der Autoindustrie geschlagen. Eine Nachrüstung wird es nicht geben. Was heißt das für den Verbraucherschutz in Deutschland?



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