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Mi., 10.10.
21:45 - 22:15


Die Moderatoren des Magazins informieren die Zuschauer über Themen aus Wirtschaft und Sozialpolitik. Die Beiträge sollen es den Konsumenten ermöglichen, sich selbst ein Bild der Lage zu machen und selbst reflektieren zu können.

Thema:

Sinnlose Verschwendung: Warum in Deutschland so viele Lebensmittel weggeworfen werden

18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Müll. Das sind pro Kopf rund 82 Kilo. Tendenz: steigend. Dabei ist der Verbraucher nur ein Teil des Problems. Bereits bei der Produktion oder später im Handel werden riesige Mengen Lebensmittel weggeworfen. Oft liegt es am Mindesthaltbarkeitsdatum. Oder auch nur daran, dass Platz geschaffen werden soll für neue Ware. In anderen europäischen Ländern, wie zum Beispiel in Frankreich, hat man bereits reagiert und Gesetze erlassen, die es zum Beispiel Supermärkten unter Strafandrohung verbieten, genießbare Lebensmittel wegzuwerfen. Mit Erfolg: In Frankreich werden inzwischen nur noch 20 bis 30 Kilo Lebensmittel pro Kopf und Jahr weggeworfen. Hierzulande allerdings tut sich bei diesem Thema nur wenig. "Plusminus" über den Wegwerf-Wahnsinn in Deutschland.

Ausbeutung von Erntehelfern

Was hat die Mafia mit dem Obst und Gemüse im Supermarkt um die Ecke zu tun? "Plusminus" deckt auf, wie kriminelle Banden zehntausende Migranten und Flüchtlinge für die Ernte in Italien rekrutieren und gemeinsam mit Landwirten ausbeuten. Viele Feldarbeiter bekommen nur so wenig Lohn, dass sie sich keine Wohnung und kaum etwas zu Essen leisten können. Die Situation der Erntehelfer ist in Italien noch schlimmer als in anderen EU-Ländern. Neben der Mafia seien die Supermarktketten schuld, behaupten die Landwirte. Die großen Handelsfirmen würden die Preise für Obst und Gemüse immer weiter drücken.

Ausverkauf der Lebensversicherungen

Kunden bekommen am Ende ihrer Lebensversicherung viel weniger als einst versprochen. Die Versicherer klagen über Niedrigzinsphase und strengere europäische Regeln. Was bleibt ist der Ausverkauf der Policen. Viele Lebensversicherer stehen mit dem Rücken zur Wand und haben ihr Neugeschäft eingestellt, verkaufen keine Policen mehr. Sie wickeln nur noch ihren Altbestand ab. Manche Unternehmen verkaufen die Policen komplett an sogenannte Run-Off-Gesellschaften, die die Verträge noch zu Ende führen. Hinter diesen Gesellschaften stehen häufig Finanzinvestoren. Verbraucherschützer befürchten deshalb, dass es um Gewinnmaximierung geht und den Kunden noch weniger Überschüsse aus den Verträgen zufließen. Immer mehr Gesellschaften, so sagen Analysten voraus, werden in den kommenden Jahren ihr Geschäft aufgeben.

Autonomes Fahren: Wie weit ist die Autoindustrie?

Autonomes Fahren ist neben der Elektromobilität beim Pariser Autosalon (4. bis 14. Oktober) das Mega-Thema. Und nicht nur dort: In Deutschland entstehen derzeit verschiedene Strecken, auf denen autonomes Fahren erprobt wird. Die deutschen Hersteller versprechen in wenigen Jahren Fahrzeuge mit Autopiloten, die komplett selbständig unterwegs sein können. In den USA lässt BMW zum Beispiel bereits Robotertaxis Fahrgäste befördern. Jeder zweite Europäer würde laut einer aktuellen Umfrage auf das eigene Auto verzichten, wenn Robotertaxis großflächig verfügbar wären. Doch wie weit sind wir auf dem Weg zu den fahrerlosen Autos? Tödliche Unfälle mit selbstfahrenden Autos haben das Vertrauen in die neue Technologie bei vielen Menschen erschüttert. Und wie gut sind die deutschen Autobauer gegen die Hightech-Konkurrenz aus den USA aufgestellt?



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